Viper wird von US-Tuner Hennessey auf (versprochene) 1120 PS aufgeblasen mit TwinTurbo

Wie lebendig ein doch schon einmal totgesagtes Modell von Fiat-Chrysler sein kann.

Die Viper ist auf der Nürburgring-Nordschleife in der Spitzengruppe bei den Rundenzeiten. Mit dem Tuning, welches autoblog.com zeigt, wird man zwar schon vielleicht zuviel des Guten haben, doch es ist schon interessant, was Hennessey so bietet.
Da versteht man nicht mehr, wie man zwischenzeitlich die Idee haben konnte diesen Imageträger auslaufen zu lassen.

Leider verbietet die Markenpolitik bei den europäischen Marken von Fiat-Chrysler den Einsatz eines solchen Motors, genauso wie die Verwendung des Hemi-V8 in einem Lancia (der ja in den U.S.A. eingebaut wird in die Chrysler 300), doch eine Viper könnte sonst als Basis für Concept-Cars dienen, ähnlich zum gerade erwähnten Sbarro Eight.

Da der Viper-Motor innerlich ein Lastwagen-Motor ist, könnte man ein IVECO LMV ganz im Sinne von Lancia als rollendes Sofa oder rollenden minengeschützten Thron zeigen und damit die Marke im Militärbereich interessant machen – zumal diese IVECOs im alten Lancia-Lastwagenwerk in Bergamo(?) gebaut werden. Oder bodenständiger einen verlängerten ‚Lancia Voyager GTS‘ tiefergelegt neu interpretieren als Einzelstück mit Rohrrahmen ausgehend von der Viper mit 6 Einzelsitzen (hinten face-to-face mit Konferenztisch) wie im Flugzeug. Dazu noch eine Anhängekupplung mit abgestimmten Anhänger für das Lancia Motorboot 1, 2, 3, 4 oder einen Lancia-Hubschrauber …
Solche Fahrzeuge würden sich der Logik von Maserati und Alfa Romeo ganz entziehen und in die Tradition der Herrschaftsfahrzeuge von Vincenzo Lancia passen, der trotz seiner Vergangenheit als Rennfahrer eine Ablehnung von Autorennen hatte. Fahrzeuge für Fahrer mit Performance.

Darum einfach nur die Bitte an Sergio Marchionne:
Bitte gebe den Italophilen Gründe die italisierten US-Produkte zu adoptieren durch Gelegenheiten zu träumen.

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Autosalon Paris: So etwas kommt heraus, wenn Sbarro darauf steht

Mit Maserati-Motor und Side-Pipes wird wohl auch der Sound verwegen sein.

Mehr dazu bei Autoblog.com.

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Ergänzung zu ‚Sergio Marchionne – Hans im Glück‘ mit Bezug auf Renault

Carlos Ghosn dramatisiert die Lage von Renault mit der Horror-Vorstellung „Renault könnte verschwinden.“

Die Aussagen von Ghosn kann man natürlich zuerst als Teil von Tarifverhandlungen sehen, denn Renault will (noch?) nicht Massenentlassungen wie PSA vornehmen.

Ghosn ‚gibt jetzt den Marchionne‘ in Relation zu den Gewerkschaften?

Doch irgendwie muß in Europa entweder für Export und neue Nachfrage gesorgt werden oder die Kapazitäten müssen angepasst werden durch eine konzertierte Aktion wie sie Sergio Marchionne vorgeschlagen hat oder durch ‚Den Letzten beißen die Hunde‚.

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Bekommt Alfa Romeo doch einen 166er-Nachfolger auf Maserati-Ghibli-Basis und ‚Made in Italy‘?

Wird demnächst im früheren Bertone-Werk bei Turin nicht nur der Maserati Ghibli, sondern auch ein großer Alfa Romeo gebaut?

Wenn man Quattroruote folgt, dann ist dem so. Und dies macht auch Sinn.

Es macht Sinn, weil normale Menschen außerhalb von Italien Uniformität mehr lieben und ein großer Alfa über der neuen Giulia, mit dem Pentastar-V6 einer Palette aus Giulia, SUV, 4C, Spider und Giulietta-Variationen erst Gewicht verleiht.

Die zusätzlichen Entwicklungskosten werden gemäß vorheriger Aussagen von Sergio Marchionne nur ca. 15% der Kosten für eine Komplett-Entwicklung betragen, weil man sich wohl vielleicht auf die Dynamisierung des Fahrwerks und Blecharbeiten konzentrieren wird und im Interieur weniger edel, aber agressiver sein wird. Die innere Struktur wird bleiben.

Diese Kosten werden sich auch relativieren, weil durch höhere Stückzahlen von Baugruppen sich Kostendegression ergeben kann und durch den Gewinn an Alfa-Selbstbewußtsein auch die anderen Modelle gewinnen können.

Kannibalismus zwischen Ghibli und 166-Nachfolger läßt sich aber auch durch eine deutliche Silhouetten-Differenzierung der Modelle vermeiden, wenn man den 166-Nachfolger exaltierter gestaltet, der die Rolle des Mercedes-CLS-Pendants übernimmt.

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Sergio Marchionne ist der ‚Hans im Glück‘ der Autobranche, was in der Krise deutlich wird

Oder: Ein weiterer Beweis für den Marchionne-Code wird ‚enthüllt‘.

Man muß es sich einfach vergegenwärtigen, was sich seit 2004, seit dem Amtsantritt von Sergio Marchionne bei Fiat abgespielt hat:

  • Fiat arbeitet mit GM zusammen und ist eigentlich eine Art Zombie, nur nicht richtig gestorben
  • GM zahlt 1 Milliarde, um Fiat loszuwerden
  • Fiat ‚berappelt‘ sich auch dank des Grande Punto im Maserati-Stil
  • Fiat übernimmt die Konkursmasse von Chrysler, der Firma, bei der Daimler sehr viel Geld verbrannt hat und dank der dramatischen Einschnitte bei den Arbeitnehmer-Ansprüchen, der technischen Ãœberarbeitung und der ‚Francoisierung‘, d.h. dem Aufhübschen nach Art von Olivier Francois werden die Modelle plötzlich attraktiv
  • Fiat leidet an der europäischen Absatzkrise, aber Sergio Marchionne ist weitgehend unbeeindruckt wegen den Erträgen in Brasilien und den U.S.A.

Im Vergleich zu den Firmen, die bei Rover, bei Chrysler oder bei Seat Geld verbrannten und verbrennen, ist dies einfach eine Erfolgsstory und im Vergleich zum französischen ‚Stamokap‘ noch beeindruckender, wenn man den Ausgangspunkt sich klar macht.

Doch dies ist noch nicht überstanden, weil die Überkapazitäten bestehen, aber das miserable Krisenmanagement keine Perspektiven für Euro-Land aufzeigt und darum auch kaum ein Weg an Schrumpfungen oder Insolvenzen vorbeigehen wird.

Opel wäre natürlich der geeignete Kandidat wegen der fehlenden Weltvermarktungs-Unterstützung seitens von GM, wenn eine ganze Firma den Bach runtergehen soll, denn PSA wird wahrscheinlich zuerst die spanischen und (noch?) belgischen Werke abwickeln und dann national gerettet werden. VW wird wohl zuerst in Belgien streichen, weil die osteuropäischen Werke zu kostengünstig sind und die deutschen zu heikel. Renault ist dank Nissan und der Discount- oder GEQ-Marke Dacia besser aufgestellt als PSA und hat mit Daimler einen neuen ‚Galan‘, der attraktiver ist als GM. Ford wird sicher ‚Federn lassen‘, aber dazu hat der Autor zuwenig Informationen.

Je länger die Ãœberkapazitäten drücken, desto besser ist es für VW dank der vollen Kassen, auch wenn doch eher die Wertschätzung im Markt und die Kalkulation der Kunden VW, Audi und Skoda stark machen, während Seat schwächelt. VW kann die Krise am ehesten ‚aussitzen‘.

Fiat kann manches durch die Verlagerung von Produktion aus den U.S.A. und die Erträge aus Brasilien und den U.S.A. abpuffern, aber dieses Geld entzieht man dem Investitionsbudget, was sich Sergio Marchionne nicht zu lange anschauen wird.

Aber was kann er machen in Bezug auf die Werke in der EU?

Mirafiori: Die Produktion des MiTo in Mirafiori als hausinterner Konkurrenz zum Punto und Abarth Punto gehört wohl nicht zu den wirklichen Glücksbringern und die des Lancia Musa (und Fiat Idea), der auch nach der Einführung des Fiat 500L nicht mehr soviel Phantasie trägt. Mit Alfa SUV und kleinem Jeep werden neue Segmente erschlossen und wenn dann noch die US-Giulia(?) von Alfa Romeo auftritt, kann Alfa mit höherwertigen Fahrzeugen weltweit auftreten.
Mit der Modellaustauschaktion wird das alte Mirafiori praktisch vom Markt genommen, bzw. teilweise nach Kragujevac in Serbien verlagert.

Cassino: Die Alfa Giulietta ist schon eine Weiterentwicklung von Bravo/Delta III und wird zusammen mit diesen Modellen in einem Werk hergestellt, aber der Stand der Technik ist jetzt der Dodge Dart. Der Fiat Brava könnte in der Art des Fiat Freemont (= Dodge Journey) durch den Fiat Viaggio aus China ersetzt werden und Cassino könnte ausgelastet werden durch weltweites Relaunch von Alfa Romeo und ein weltweites Lancia-/Chrysler-Modell auf Giulietta-/Dart-/SUV-Basis. (Eine Variante als Alternative zum Mercedes B-Klasse wäre natürlich schön … ein MegaMusa)

Melfi und Pomigliano: Das Punto-Werk in Melfi ist stark von der Absatzkrise im kleinen Segment betroffen, aber dies gilt natürlich auch für Pomigliano d’Arco, doch wie kann man diese Ãœberkapazitäten abbauen? Dies wird auch für Sergio Marchionne die zentrale Herausforderung sein, weil dies die ‚Brot-und-Butter-Modelle‘ und politisch wichtigen Werke für Fiat sind, die man nicht wegnehmen kann. Aber vielleicht ja reduzieren, weil man eine Teilauslagerung nach Asien vornimmt oder mal ganz etwas Anderes, vielleicht Afrikanisches.

Tychy (Polen): Das Werk mit der besten Produktionsqualität lebt von Fiat 500, Ford Ka und Lancia Ypsilon und hat das Massenmodell Panda schon an Pomigliano abgegeben. Das Risiko der Verlagerung der Luxusmodelle kann man sich nicht leisten.

Was kann Sergio Marchionne noch machen:
Beten, das Opel und PSA bei der Marktbereinigung auf der Strecke bleiben, weil deren Verluste den Firmen über den Kopf wachsen und sparen.

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Produzieren bald Fiat-Werke in Italien auch Chrysler für die U.S.A.?

Wie Sergio Marchionne zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen könnte.

Wenn nach Autonews Fiat über die kompakten SUVs für Jeep und Alfa Romeo, die für Mirafiori geplant waren weitere Modelle in Italien produzieren würde, dann hätte man Ruhe an der Heimatfront und gleichzeitig könnte man die Verluste in Italien reduzieren und mehr produzieren, ohne ganze Werke in den U.S.A. aus dem Boden zu stampfen.

Die Kalkulation setzt sich dann nicht so ganz klassisch zusammen, weil man auch den vermiedenen Absatzverlust durch fortgesetzte Konflikte in Italien mit einrechnen muß.

Aber ob die erhofften Unterstützungsmaßnahmen seitens des Staates ausreichen, um den US-Wettbewerbsvorteil durch die Chrysler-Insolvenz und die damit verbundenen Arbeitnehmeransprüche-Reduktionen auszugleichen? (Nicht umsonst produzieren auch die deutschen Automobilfirmen gerne in den (Südstaaten der) U.S.A., weil sich dies nicht nur wegen der Transportkosten rechnet.)

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Neue Maserati-Modelle heißen ‚Levante‘ und ‚Ghibli‘

Oder wie die Werbetexter wieder einmal Probleme bekommen, eine Kontinuität herzustellen …

Laut Autonews lauten die Namen für die neuen Modelle ‚Levante‘ (= SUV) und ‚Ghibli‘ (= Kompakt-Quattroporte). Beim SUV auf Jeep-Basis ist man frei mit der Namenswahl, aber beim ‚Ghibli‘ hat man eine Art und Weise des Namensrecycling wie beim Lancia Delta III im Vergleich zu Lancia Delta I gewählt, d.h. der Sportwagen wird von einem Fahrzeug ohne charakterliche Ähnlichkeit beerbt.

Dies kann man nur als Zeichen der Wortmagie sehen, die man natürlich auch überall in der Politik findet, wo die Inhalte unwichtig sind, wenn man nur die gleichen Etiketten benutzt wie vorher. Insofern wird schon spannend sein, wie die Texter Kontinuität herstellen … aber zum Glück gibt es ja die 90er Jahre, über die man einen Zwischenschritt konstruieren kann, auch wenn man da Unterscheidungsprobleme mit Biturbo und Karif bekommen könnte …

Für den Autor bleiben die ‚Ur-Ghiblis‘ die Benchmark.

 

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