Nachtrag zur ADAC-Betrugsaffäre: Wie sich die Inflation der Preisverleihungen auf den Wert der Preise auswirkt

Demokratie mit ‚Qual’itätsmedien und ‚qual’i(n)fizierten Politikern ist die Vorlage für Preisverleihungen

Bei Stuttgart 21 hatte der ganze Prozess ein ‚Geschmäckl‘ auch für jemanden, der die Notwendigkeit sieht, Stuttgart das Provinzielle auszutreiben:

  • Die falschen Leute nicht nur in Stuttgart planen
  • Die falsch informierten oder falschen Leute nicht nur in Stuttgart entscheiden
  • Die zielgerecht informierten Leute nicht in Gesamt-Deutschland stimmen zu.
  • Und die (aus der Sicht aller Nicht-Schwaben jenseits der Werbung „Wir können alles ausser Hochdeutsch“, d.h. der Deutschen inklusive der ‚ent-Benz-ten Badener‘) falschen Leute in Gesamt-Deutschland bezahlen.

Nachrichten, Events und Preisverleihungen formen trotz aller inhärenten Idiotie die Meinung und wer keine Nachrichten, Events und Preisverleihungen produziert verliert eben. Dies gilt natürlich auch im Autobereich.

Und in der Informationsflut sucht man nach rettenden Strohhalmen:
Ja, Nein, Hollister, ‚aber (ohne) Zombie‘, VW, BMW, ADAC, Apple …

Doch bei Preisverleihungen gilt das Gleiche wie bei Banken:
Besser eine Bank gründen, als sie auszurauben.

Jeder Fernsehsender, jedes Magazin, jedes Dorf, ‚jeder‘ ADAC braucht irgendein Festival, eine Preisverleihung … am Besten mit Publikumsabstimmung wie im ‚Circus Maximus‘ … dann ist es demokratisch, allgemein, gemein, verblödet … oder?

Dies liegt nicht an der fehlenden Intelligenz der Menschen, sondern an der verengenden Wirkung von Konvention in der Art von ‚Das weiße Band‘, von Anpassung, von ‚political correctness‘, von positiver, d.h. selbstbestätigenden Rückkopplung wie auch bei der KI, der Künstlichen Idiotie ohne Kontrolle in Google, Wall Street, N(S)Azizeit und Klimaschutz (nicht vollständige Aufzählung und auch noch ‚pars pro toto‘):
Eine kollektive Selbstbestätigung ist zwar Ersatz für Selbstwertgefühl aber nicht für Realismus

Man muß einen Schritt zurückgehen und sich das Urteil wieder selbst aneignen und darum lernen, Dinge zu bewerten, statt interessen- und idiotiegeleitete Tests und Preisverleihungen als Maßstab zu nehmen.

Die Computerzeitschrift c’t hat keine Rankings, weil sie mit dem Impetus ‚Ready for Nerd‘ antritt und voraussetzt (wie vor den modernen Pädagogen, deren Prinzip ‚kicking away the ladder‘ ist und die ein kritisches, vielleicht ‚überkritisches‘, asoziales, nicht repetitives Schulsystem geschaffen haben, welches die familiäre und soziale Repetition, Wiederholung zum entscheidenden Kriterium gemacht hat, und damit ‚bildungsferne‘, d.h. bildungssummierende Schichten mit jedem Tag weiter ‚disst‘, rausdrängt.), das die Leser den Bewertungen folgen können. Aber dies ist eine Nische wie Telepolis, die sich der Verlag vielleicht auch leisten kann, weil er Telephonbücher verlegt.

Aber Telephonbücher sind wie New-Yorker-Rankings, wie YouTube-Movie- oder wie Offenburger Benchmarks, wie Preisverleihungen, wo ‚1a-AAA-Abfluß-Arsch-Antiseptic-1aReinigung‘ sich nach vorne drängt … doch bei Telephonbüchern gab es dazu schon Gerichtsurteile (wohl weil die Verlage verklagt wurden?), wenn die Erinnerung nicht trügt … das verblödete und doch wirksame Prinzip des rettenden Strohhalms ist aber überall das Gleiche.

Mit der ADAC-Motorwelt sollte man aufgrund des Papiers (in Bezug auf die nicht so schnelle Wasserlöslichkeit gestrichenen Papiers) nicht einen Grund schaffen, irgendeinen teuren Kanalreiniger zu rufen, auch wenn dies vielleicht eine veredelnde Verwendung wäre.
In Bezug auf die Preisunwertigkeits-Gala sollte man vielleicht auch an ‚Der Tod steht ihr gut‘ denken oder an ‚Men in Black‘ … auf ’nouvelle vague‘ oder Pasolini als ‚remedium‘ wird nur ein noch infamerer Autor hinweisen … aber soviel Spaß verstehen entgeisterte deutsche Eliten überhaupt nicht, die aus dem italienischen „4 Italiener – 5 Meinungen“ ein „8 Deutsche – eine halbe Meinung“ machen wollen.

Doch damit die Münchner nicht an die Spiegel-Affäre denken und traumatisiert sind: In Hamburg war die Cholera augenscheinlich aufgrund der Cleverness des Senats zu Hause … aber heute ist sie es vielleicht nur virtuell … in Bezug oder Vergleich auf konkurrierende ‚Nütz-Nix-Schad-Nix-Preise‘ … aber vielleicht sollte man damit einen Wärmekraftmotor antreiben, der auch mit heißer Luft arbeitet.

Preisverleihungen und Tests sollten nur Cocktail-Parties und Plaisanterien sein, aber wer dies zu pseudo-wissenschaftlichen Inszenierungen macht, ist nur schuldig! Oder schuldunfähig.

Denn wirkliche Elite, Innovation, Seele braucht Spiel – In Deutschland verboten seit dem verengenden Idealismus. Die Nazis als … waren nur die Expression dieser Haltung … oder … denn die Steigerung von Mendel, Awards, Preisverleihungen, Körung sind ‚Lebensborn‘, Ausschwitz, (jüdische) Reinheit … den das gemeinsame Wesen ist die Bewertung. Oder Abwertung, Oder Unwertung.

Nur eine vernünftige Bewertung von interessengeleiteten Bewertungen (statt NGO) bricht deren Macht und hinterläßt nur noch emotionale, ideelle Topographie, denn nicht die Unterscheidung, die Kritik schaffen Rassismus, Diskriminierung etc. sondern die fehlende Bereitschaft dazu.

Die Preisverleihungen bei den ‚Qual’itätsmedien und in der Politik entsprechen sachlich wohl Bewertungen des Autors nach einem Six-Pack Bier, aber enthalten nicht die Freiheit von Eitelkeit in Bezug auf den Nicht-Zitat-Charakter … über den Rest kann man noch streiten …

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