Sitzprobe im Fiat 500X: häßliche Sitze, häßliches Knubbel-Cockpit und schreckliches Dachhimmel-Grau

Auch wenn der Fiat 500X eine Klasse höher ist als die 500er-Knutschkugeln, so fühlt man sich nur wohl wegen der Luftigkeit auf den Vordersitzen, was optisch aber durch zerklüftetes, knubbeliges Cockpit kaputt gemacht wird.

Beim Öffnen der Tür hat man natürlich das Lock-and-Feel der Vordersitze mit ‚bizarrer‘ Nahtführung an der Vorderkante, wobei sich die Naht auch noch irgendwie verdrehte … und das Anfassen war grenzwertig, weil hakeliger Bezug auf ganz weichem Kunststoff ist einfach grausam.

Da bei Fiat Raber in Neustadt/Weinstrasse augenscheinlich nur 4×2-Modelle mit doch 140 PS standen, waren die unausgefüllten Radausschnitte mit ca. 8 cm Spalt disparat, weil die aufgezogenen längsgerillten Reifen Continental EcoContact in Matsch nur Linienmuster ziehen werden, aber ohne die Erzeugung von Vortrieb – da wären fette Strassenreifen passender, auch wenn der Querschnitt nicht zu flach sein sollte.

Auf der Rücksitzbank war für Kinder gut Platz, weil bei 180 cm Körpergröße und eingestelltem Vordersitz war der Aufenthalt durchaus erträglich … wobei natürlich dies kein Vergleich mit Fiat Croma oder anfänglichem Audi 100 war, wo man sich richtig ‚hinfläzen‘ konnte.

Der Kofferraum war erfreulich geräumig und bei einem Crossover, der nur so aussehen soll, daß er die Strasse verläßt, kann man auch die Reserveradlosigkeit verschmerzen.

Von den vorhandenen Farben ‚Rot‘, ‚Metallic-Rot‘, ‚Altweiß‘, ‚Grau‘ hat keine Begeisterungsstürme ausgelöst und vom stilistischen Gesamtkonzept war der Panda 4×4 vor der Tür in Dunkelgrün stimmiger.

So hat man eigentlich nur zwei Möglichkeiten, um ein stimmiges Gesamtpaket jenseits des Cockpits und der Sitze zu schaffen:

  • Flach-Crossover in Schwarz, mit fetten Reifen, Aerodynamik-Anbauten inkl. richtigem Dachspoiler und mit 170 PS-MultiAir oder MultiJet
  • Schlechtwege-Crossover mit 4×4 und ’normalen Reifen‘, mit Unterfahrschutz in echt, Dunkelgrün und natürlich 170 PS MultiJet

Doch angesichts der Interessenten auf dem ‚Open Day‘ ist der Fiat 500X wohl eher ein ‚MuttiAir‘, d.h. die Action-Alternative eines Fiat Bravo oder Fiat 500L, in den man sich nicht hineinquetschen muß und der äußerlich nicht so verwachsen wie ein 500L ist, der natürlich für eine Familie viel mehr Möglichkeiten bietet.
50% Aufpreis für eine leistungsfähige Version werden da leicht unsinnig und den Image-Gegenwert bekommt man auch nicht.

Der Blickwinkel auf die 500er-Designwelt ist natürlich die eines Erwachsenen, eines Lancia-Geprägten, der die neue Alfa Romeo Giulietta im Bereich des Cockpits als State of the Art sieht … wenn man nicht den Lancia Thema (Chrysler 300, die Maserati-Basis von heute) hinzunimmt, der ‚francoisiert‘ wurde.

Darum ist für Castell Berges der Fiat Doblò Maxi (oder bei magerer Motorisierung auch der Fiat Qubo) die bessere Wahl für aktive Menschen, weil die Trekking+-ESP/ASR-Programmierung wohl mehr kann als die Fahrer sich trauen.

Und man wird nicht von 500er-Knubbeligkeit belästigt.

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Griechen, Römer, Kreuzbögen, Stahlbeton, Nervi … Schaumbeton, Spannbeton, HolzBetonVerbund, Faserbeton, Textilbeton, UHPC – eine ‚tour de force‘

Eine ‚Generalabrechnung‘ mit Geschichten, die zu schön sind, um wahr zu sein.

Die Griechen haben Steine gestapelt und entweder größere Steine oder Baumstämme quer darüber gelegt und im Vergleich dazu war der Unterschied der Bauweise der Römer epochal:

  • Zu den bekannten Ziegelsteinen noch Kompositbaustoffe, die heute gerne als Beton bezeichnet werden
  • Der Bogen als statische Basis für Decken und Portale
  • ‚Beton’vergütung mit Vulkangestein, Ziegelmehl, Schlacke etc.
  • Arbeiten mit ‚vorgespanntem‘ ‚Beton‘ durch die Verwendung von Heißkalk

Im Mittelalter hat man dann aus Bögen, Gewölben und Rotunden die Kreuzgewölbe entwickelt, die ein prägendes Element der Gotik wurden.

Doch selbst wenn zwischen den Säulen auch Spannstreben aus Stahl sein können, so war doch dies eine Bauweise, die man eigentlich stapelnd realisiert.

Die Erfindung des Stahlbetons, d.h. der Kombination von hochdruckfestem ‚Leim‘ mit hochzugfestem Stahl ist die Basis der heutigen Bauweise, auch wenn natürlich immer noch (hoch)gestapelt wird und die Stahlbewehrung auch bei einfach druckbelasteten Bauteilen einfach die Scherkräfte im Griff halten soll, die Zugkräfte sind.

Der italienische Baumeister Nervi hat auf der Basis von damaligen Lohnkosten und ohne Computer Strukturen geschaffen, die zum Teil schon über ein halbes Jahrhundert gehalten haben und dabei solch eine Eleganz haben durch die sichtbaren Kraftlinien.

Heute hat man durch die modernen, aber nicht populären Techniken noch mehr Möglichkeiten, die aber alle durch die Abwendung von der ‚low tech‘ der Römer und der Zeit bis zur Erfindung des Portlandzementes, die einfach durch Gravitation steht, soviele neue Möglichkeiten, aber auch soviel heikler sind:

  • Schaumbeton wird erst gerade in Deutschland wieder durch Dr. Luca/Heidelberg/Masa propagiert, auch wenn es altbekannt ist und nur wegen der Zertifizitis unterdrückt wurde
  • Spannbeton ist genial, wenn nicht Ingenieurwissen sich an die Vorgaben von Staat und Industrie anpassen muß, die augenscheinlich verantwortlich sind für den den Zerfall der Infrastruktur, weil man die Anforderungen an Budget und Interessen angepasst hat
  • HolzBetonVerbund verhindert Durchbiegung und Schwingung von Holzkonstruktionen durch die Druckfestigkeit von Zementbeton, der mit dem Holz durch Schrauben oder eingeleimte Stahllochstreifen verbunden ist
  • Faserbeton schafft das Pendant zur Vernadelung der Kristalle von Zement und Kalk und schafft dadurch Baustoffe integraler Armierung, die aber zum Leidwesen der Statiker nicht gerichtet ist und die beste Armierung ist eine Armierung mit Spliss statt ‚Repair‘, weil die saugfähige, raue Faser perfekt ist und nicht die glatte
  • Textilbeton ist in Deutschland so beliebt, weil es so simplifiziert und gerichtet ist und dazu noch teuer, was man sich schönrechnet über die Lebensdauer – doch die Art von Textilbeton zeigt schon ein Unverständnis von Kräften, die wirken, weil das Dreieck ist einfach die perfekte Form und nicht das Rechteck, weil sich dann Kräfte aufspalten, verteilen
  • UHPC, Ultrahochleistungsbeton hört sich gut an, aber bei den Preisen nimmt man auch angesichts der Zickigkeit lieber langweiligen Normalbeton in den meisten Fällen

Und im Interesse der bestehenden Strukturen werden natürlich nicht realitätsnahe Konstellationen getestet, denn wenn man ein Haus aus Gasbeton baut, dann ist Wasser der natürliche Feind und Grund des rapiden Zerfalls und die Betondecken, die da aufliegen, könnten mit 2%-Hanffaser so viel günstiger zusätzlich armiert werden – zumal die Decken dann in Deutschland noch mit seltsamen Mineralwolle-Auflagen unter dem schwimmenden Estrich schimmeleinladend bei Leitungslecks realisiert werden.

Mit ganz flachen Gewölben kann man Decken realisieren, die sich durch das eigene Gewicht tragen, was aber mehr Denke braucht …

Was man stapelnd baut, steht einfach durch sich, während beim Auftreten von Zugkräften man zum Einen Material und Raum sparen kann und zum Anderen sich Risiken einhandelt.

Doch die gesamte Zugkraftkonstruktionsweise braucht C3S, d.h. die hochfesten Betonsorten aufgrund der höheren Brenntemperatur (1400° statt 1000° – so ungefähr), die aber wiederum nicht so daueralkalisch sind wie die Grundmaterialien, die schon die Römer eingesetzt haben.

Da natürlich die Reaktivität des eher sauren C3S-Zementbetons und der Angriff auf Stahl durch Feuchtigkeit gesteigert ist, ist natürlich das Trockenhalten von Betonkonstruktionen prioritär oder man verwendet solche Materialien, die gerade im Trend sind: Carbon (natürlich auch Edelstahl) … zumal dies ja ein unschlagbares Image hat.

Bei der Kombination von Zementbeton und Holz ist natürlich schon die Gleichgewichtsfeuchte wichtig, doch mit milder Entfeuchtung statt Diffusionsförderung sollte dies kein Problem sein.

Die Nutzung populärer Baustoffe bedeutet immer auch eine leichte Verfügbarkeit und darum ist natürlich Weißfeinkalk für Heißkalk schon ungeheuer exotisch, genauso ein Superzement etc., während ein Normalbeton wahrscheinlich auf Anruf in wenigen Stunden geliefert wird und man normalen Zement an jeder Ecke bekommt.

Die Überschreitung der üblichen Konzeptionen bei der Baukonstruktion braucht Abenteuerlust und Mut und Geld, doch auf der Basis von üblichen Bauweisen kann man die Verquertheiten der Deckschichten umgehen, weil die Lösungen für EnEV und Vereinfachung sind einfach real wertmindernd. Mit extremen Entsorgungsaltlasten. Mit versteckten Risiken.
Und ein Holzhaus auf Zementbetonkeller mit z.B. Zementbeton-Platten wie Aqualpanel von Knauf als Innenverkleidung ist ja nicht wirklich naturnah … was aber Sinn machen kann aus Kostengründen. Gegebenenfalls.

Unter Nutzung von nachhaltigen und natürlichen Baustoffen und von intelligenten Konzeptionen wie dem Bio-Solar-Haus kann man solche Probleme umgehen … gerade wenn man das Bio-Solar-Haus zum Castell-Berges-Massiv-Solar-Haus weiterentwickelt, d.h. ein ganz konventionelles Zement-Beton-Haus oder Ziegelhaus mit gutem Dämmspritzkalkputz ohne Trennschichten aufwertet. Denn man kann die Baustoffe als inerten Abfall, d.h. Bauschutt entsorgen, auch wenn man eigentlich Naturkalkdämmputz als Gartenbodenverbesserer verwenden sollte.

Dies wäre römisch, weil die Römer einfach nur praktisch gedacht haben, vorhandene Rohstoffe nutzten und noch frei von petrochemischen Helferlein waren.

Da steckt nichts von der Legendenbildung für den heutigen Beton drin und auch nichts von der ideologischen Lehm- und Kalkfanatisierung von Leuten, die nur artifiziell sind, allein schon bei der Herkunft des Geldes mit dem politisch korrekte Öko-Lebensart finanziert wird.

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Castell Berges vs. Maybrit Illner, die Zwillingspropagandistin von Maischberger … eine Aktion gegen die deutschen Politik-Irren

Wenn man ein Fan von Varoufakis ist, der genauso wie Ottmar Issing, Ex-Chefvolkswirt der Bundesbank uva. gegen die EURO-Aufnahme von Griechenland war, dann ist man genauso ein Volksfeind wie Nobelpreispreisträger wie Paul Krugman oder Heiner Flassbeck von Flassbeck-economics, die wie Minz-und-Maunz die Katzen warnen.

Das interessante Moment ist, daß Varoufakis jetzt verantwortlich gemacht wird für die Fehler der bisherigen griechischen Regierungen in Abstimmung mit auch den deutschen Regierungen und man schuldig wird, wenn man die Finger in die Wunde legt.

Und in Bezug auf die Ukraine werden die Leute beschuldigt, die die Menschen in ganzen Ukraine schützen wollen, denn wer gegen Jazenjuk, NATO, IWF und Konsorten ist, ist nicht prorussisch, sondern proukrainisch, promenschlich.

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Noch ein Tag bis zum Launch des Fiat 500X: Final Countdown – morgen steigt die mit Spannung erwartete Premiere des Fiat 500X

Schon im Vorfeld des offiziellen Marktstarts war das Interesse des Publikums am neuen Fiat 500X groß. Mit Aktionen wie Fanpartys mit HipHop-Star Jan Delay, einer spektakulären Show mit dem Magier Dynamo und einem humorvollen Werbespot mit einer weltberühmten blauen Pille als Nebendarsteller bereitete Fiat die Premiere vor. Morgen (Samstag, 28. Februar 2015) fällt beim deutschlandweiten „X-perience Day“ der Fiat Autohäuser endgültig der Startschuss.

Die Vorbereitungsphase war intensiv. Mit zahlreichen, über Monate ausgedehnten Aktionen machte Fiat den Fans der Marke gehörig Appetit auf den Fiat 500X. Am Samstag (28. Februar 2015) fällt nun endgültig der Startschuss. Morgen feiert der neue Crossover bei den deutschen Fiat Händlern offiziell Premiere, die aus diesem Anlass einen „X-perience Day“ rund um den Fiat 500X veranstalten.

Schon im Vorfeld der Markteinführung rührte Fiat mit aufwändigen Aktionen in insgesamt 74 europäischen Großstädten – darunter auch Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, München, Köln und Stuttgart – die Werbetrommel. Besucher konnten Eintrittskarten für exklusive Partys mit Hamburger Soul-, Funk- und HipHop-Star Jan Delay gewinnen. Spektakulärer Abschluss der Europa-Tournee war eine Show des britischen Magiers Dynamo vor rund 1.000 geladenen Gästen in London.

Auf verschiedenen Fernsehsendern läuft inzwischen ein humorvoller Werbespot zum Fiat 500X, der Premiere vor einem Milliarden-Publikum während des Superbowl hatte, dem Finale der amerikanischen Football-Liga. Der Kurzfilm spielt mit einer gehörigen Portion Ironie mit einer weltbekannten blauen Pille. In diesem Fall kommt ein Fiat 500 unversehens in den Genuss ihrer, vorsichtig ausgedrückt, leistungssteigernden Wirkung. Außerdem weisen riesige Werbeflächen an drei markanten Stellen auf den Markstart des Fiat 500X hin: ein Riesenposter auf 170 Meter Länge am Dock 10 im Hamburger Hafen, ein zweites über eine komplette Fassade am Berliner Hauptbahnhof. Außerdem flimmert der italienische Crossover über einen der größten Outdoor-Monitore am Frankfurter Flughafen.

Auch die Fiat Händler bereiteten sich gewissenhaft auf das jüngste Mitglied der Fiat 500-Familie vor. Anlässlich des „X-perience Day“ am 28. Februar 2015 installierte Außenwerbung, neu gestaltete Ausstellungsflächen sowie spezielle Material- und Farbmusterdisplays greifen gezielt die Emotionalität und den eigenen Charakter des Fiat 500X auf.

Als Crossover zwischen einer kompakten Limousine und einem leichten SUV (Sports Utility Vehicle) ist der Fiat 500X vielseitig einsetzbar. Für den Fünftürer stehen die zwei Varianten City (ab 16.950 Euro) und Offroad (ab 22.450 Euro) zur Wahl, die sich sowohl optisch als auch technologisch unterscheiden. Die Motorenpalette umfasst zwei Benziner und zwei Turbodiesel mit einer Leistungsbreite von 82 kW (110 PS) bis 103 kW (140 PS). Je nach Triebwerk können Kunden zwischen Vorderradantrieb, Vorderradantrieb mit elektronischem Sperrdifferenzial Traction+ und Vierradantrieb wählen. Zur Verfügung steht darüber hinaus ein in diesem Fahrzeugsegment ungewöhnliches Automatikgetriebe mit neun Gängen. Als Fahrzeug für den modernen Menschen überzeugt der neue Fiat 500X außerdem mit innovativen Multimedia- und Entertainment-Lösungen.

Fiat 500X
Kraftstoffverbrauch kombiniert l/100 km: 4,1 – 6,4 l. CO2-Emissionen in g/km kombiniert:109 – 147 g/km.

 

Alle Verbrauchsangaben und Emissionswerte nach RL 80/1268/EWG.

Quelle und Copyright (Textgröße, Auszeichnung und Schrifttyp Castell Berges):
FCA – FiatChryslerAutomobiles
Fiat
Presse

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Intonacatrice Tigre, der PutzSpritzTiger: Mail-Anfrage mit nebenstehendem Mail-Button

Da die Intonacatrice Tigre, der PutzSpritzTiger ein erklärungsbedürftiges Produkt in einem erklärungsbedürftigen Land ist, hier ein Mailbutton für alle Fragen.

Bei Interesse an der Intonacatrice Tigre, dem PutzSpritzTiger einfach anklicken für Fragemail an Castell Berges.

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Yali-Bims, ein schwerer, harter, kantiger Leichtzuschlag mit puzzolanischem Zusatznutzen

Warum trotz EnEV-U-Wert-Wahn auch schwere, harte, kantige Leichtzuschläge interessant sein können.

Die Hysterie der WLG spielt sich mittlerweile schon im Bereich 032 ab, doch ähnlich wie beim Verbrauchszyklus von PKW hat die Norm nichts mit der Realität zu tun, sondern ‚Energieeinsparung ist, was die Messung und das Zusammenrechnen von Baustoffen und Bauteilen ergibt.

Wer also nicht zufrieden damit ist, daß irgendwelche Normen erfüllt werden, sondern das Funktionen erfüllt werden, muß das Produkt würdigen in seinen Qualitäten und dann die perfekten Einsatzbereiche finden.

Yali-Bims ist mit 600 – 700 kg/cbm einzuordnen zwischen Lava (ca. 1000 – 1200 kg/cbm) und Blähton (ca. 400 kg/cbm) und ist Lava auch von der Entstehung und Kornform her ähnlich – durch die gebrochene, kantige Kornform ist die Verkrallung gegeben, die zum Einen die Standfestigkeit von Spritzbeton oder Mörtel stärkt ohne Kleber und Anderen auch die Entmischungsneigung von LeichtBeton reduziert.

Doch die Spitzen und Kanten von Bims in dieser Gewichts- und Härteklasse (d.h. 600+ im Vergleich zu 300 kg/cbm) sind vermutlich (trotz Berichten des Anbieters über Blasstrecken von 100 m ohne Probleme) nicht gerade schlauchfreundlich (auch wenn hier ein Schlauchverschleißvergleichstest der verschiedenen Zuschläge fehlt), was natürlich eine Stärke von runden Zuschlägen wie Blähton oder Blähglasmikrohohlglaskügelchen ist, die super durch den Schlauch rollen, was zum Beispiel so eine Lieferform von Blähton-Estrich X1000-System nahelegt, wo das Blähton-Material durch einen Schlauch geblasen wird und am Ende mit einer Zementleim-Dusche gebunden wird. Dies gilt natürlich auch mehr für Estrich- und Mörtelpumpen, die schon eine Mischung über Druck transportieren, weil bei Trockenspritzmaschinen ein Luftstrom das trockene Material luftig, getrennt durch die Luftmenge trägt.

Diese Vermutung erwächst aus der unterschiedlichen Ausrüstung von normalen Baustellenzwangsmischern im Vergleich zu Mischern, die z.B. Schamott bzw. Feuerfestmörtel bzw. -beton verarbeiten. Und von großen Mischern kennt man die auswechselbaren Verschleißauskleidungen

Und die Verkrallung, die Entmischungsunwilligkeit wird nicht ohne Nachteil sein. Bis zum Beweis des Gegenteils.

Aus diesem Grund ist wohl die ideale Verarbietung für gröbere Bims-Mischungen eine schlauchfreie Verarbeitung mit Freifallmischer wie Transportmischer, mit Mörtelkübeln … oder auf einer recht feinen Ebene, d.h. unter 3 mm. Bei solch feiner Siebung hat das Material eine sehr große Oberfläche und damit kann die puzzolanische Wirkung sich gut entfalten, wenngleich natürlich dafür die Feinvermahlung noch besser wäre.

Bims hat nun zwar nicht die optimale Wärmedämmung und nicht die Leichtigkeit der Verarbeitung, aber stärkt durch die Verkrallung und durch die puzzolanische Aushärtung, die auch noch unterstützt werden kann durch ‚innere Wasserlagerung‘, d.h. Wasser, welches den Wasser/Zement-Wert nicht durch Aufweichung beeinträchtigt, sondern dosiert später zur Verfügung steht, führt zu einer fortgesetzten Hydratation bzw. puzzolanischen Aushärtung.
(Leider fehlen Castell Berges die umfangreichen Testanlagen und darum sind dies Hypothesen und Erfahrungen … z.B. bei zu hohem Wasser/Zement-Wert [über 100], wo alles zerbröselt oder bei Mischungen, die zu wenig Wasser hatten, weil die Zuschläge aussaugten … aber die eine sehr langsame Aufhellung zeigten. Allein der Feuchtegrad des Sandes … aber dies gehört nicht hierhin. Oder doch, weil Bims eine hohe Saugfähigkeit hat und der Umgang damit entscheidend ist.)

Bei der Verarbeitung mit Kalk, mit Luftkalk ist dies noch günstiger, weil die Carbonatisierung ja solange abläuft, solange Luft und Wasser vorhanden sind … und man durch die Porosität des Zuschlages beides gewährleisten kann.
Bei der Bimsindustrie hat man in den Anfängen Steine mit Kalk als Bindemittel von Hand hergestellt und die Steine waren Vollsteine, die 3 bis 6 Monate gelagert wurden, bis sie ausgehärtet waren.

Aufgrund der statischen Vorgaben ist das Bauen mit solchen Steinen obsolet, aber die Härte des Bims macht zum Beispiel den Einsatz im IsoCoccioPesto denkbar als Deckschicht von weicher Perlit-Sandwich-Ebene, denn das Entscheidende ist der gemeinsame Kapillarraum und nicht der Zuschlag.

Beim Schichtaufbau von Putz ist das Abziehen der Zwischenlagen oft vom Kämmen als Aufrauung begleitet, damit die verschiedenen Ebenen sich besser verbinden, doch bei großen Dämmschichtstärken kann man z.B. mit der Intonacatrice Tigre ‚gebirgig‘ arbeiten und so ohne weitere Bearbeitung eine ideale Basis für die nächste Schicht schaffen.
In Verbindung mit mineralisierten Fasern kann man eine zusätzliche Vernetzung schaffen, die auch durch die Feuchtedepots Trockenrisse minimiert oder verhindert, doch das grundsätzliche Geheimnis der Rissfreiheit liegt darin, den Mörtel nicht zu fett zu machen, sondern dafür zu sorgen, daß die Körnung gepackt ist und kein Bindemittelüberschuß bei der Aushärtung ’schwindet‘. Ein ‚luftiger‘ Kalkmörtel mit sperrigem Zuschlag kann dies leisten.

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Castell Berges vs. ‚Wissenschaft‘, Normenunwesen und Qualjournalismus

Warum trotz der Gefahr von sozialer Ausgrenzung („Klimakiller-Versteher„) die Wirklichkeit verteidigt werden muß im Interesse der sozialen Struktur.

Die Qualmedien begrüßen einen mit Realitätsverzerrungen schon am Morgen, aber dieses Lügensystem ist nicht exklusiv für den ‚Pfusch am EU-Bau‘ in der Ukraine, weil dies überall so ist.

Castell Berges schaut so neidisch auf die Möglichkeiten, die man hat, wenn man Pressen und andere Testgeräte hat, um Mörtel- und Betonqualitäten zu untersuchen und so kollektives Wissen aufzubauen.

Wenn aber Zulassungen so lange dauern, bis die große Konkurrenz auch so weit ist und dann so formuliert wird, bis es passt, dann zeigt sich die Unzuverlässigkeit von Normen und Zertifizierungen.

Allein schon die Festigkeit nach 28 Tagen als Maßstab begünstigt die Zementindustrie und den Bauteilumschlag in der Fertigteilindustrie, weil die Festigkeitsentwicklung von carbonatischer und puzzolanischer Härtung viel gemächlicher ist und das ‚Verbot‘ von Kalkmörtel durch die Einstufung in die Festigkeitsklassen blendet völlig aus, das Tausende und Abertausende Häuser seit 100 und mehr Jahren bestehen mit Kalkmörtel … und es keinen Grund gibt, warum dies bei Neubauten nicht so sein sollte, zumal wenn die Festigkeitsentwicklung über Monate weitergeht.

In solchen Verzerrungen ist auch die Haltung der EnER (EnergiekostenEinsparungsRealität) von Castell Berges gegenüber der EnEV begründet, die sich die Welt schön rechnet, aber die Realität unterschlägt … wo dann nach erfolgreicher Sanierung z.B. nicht einmal die Katastrophen im Sinne von Dämmstoffkritiker Konrad Fischer eintreten, sondern einfach die Leute die Fenster aufreißen … und die Rechnung nicht aufgeht, so daß ‚Klimapriester‘ schon ein unbedingtes Dämmgebot im Sinne von „Wenn Sie die Maßnahmen nicht bezahlen können, dann schlafen Sie doch auf der Strasse.“ (zugespitzt von Castell Berges) fordern, um Zweifler und Abweichler mundtot zu machen.

Buchungstricks sind natürlich auch die sogenannten Reformen nicht nur in Griechenland, wo öffentlich angestellte Putzfrauen entlassen werden und und für mehr Geld dann Firmen beauftragt werden, sondern auch die Reformen der roten und schwarzen Nullen in Deutschland, wo Substanz vernichtet, verschleudert, verschoben und Zukunft mit Füßen getreten wird.

Wissenschaft muß Wissen schaffen und nicht Herrschaftswissen begründen und darum sind viele Aspekte der fehlgeleiteten Wissenschaftspolitik Ursachen für Geschwülste. Dies gilt auch für die Patentierung nach U.S.-Vorbild.
Und solche Verordnungs-, Zertifizierungs-, Normen-Geschwülste belasten viele Bereiche, führen zu Abhängigkeiten von Produkten, machen Marktkonzentration unumgänglich, weil die Verwaltungsaufwände aus dem Ruder laufen und belasten das freie Denken.

Die letzte EU-Perversion ist der Zwang jetzt Allergene wie Gluten, auf das weniger als 1% der Menschen reagieren deklarieren zu müssen durch Aushang in Bezug auf jedes Gericht oder Produkt -  was den Fertigprodukten und der Verengung von Lieferketten weiteren Vorschub leisten wird, weil ja damit der Verarbeiter die vorherigen Produktionsstufen garantieren muß, was natürlich auch im Bereich der Ökobilanzen zu Marktverzerrungen geführt hat. Um Allergiker nicht zu vergraulen, hätte es ja ausgereicht, wenn man 1 oder 2 Gerichte anbietet und den Rest frei läßt, aber in einer normalen Welt würde man einfach den Gastwirt oder Anbieter ansprechen und der würde einem schnell etwas Unbedenkliches zusammenstellen.

Die allgemeine Unlust auf Lösungen schafft nur Produkte, die scheinbar die Lösungen ersetzen, doch die Lösungsqualität die durch Wachheit erreicht wird, kann als Substitution und Simulation nicht erreicht werden.

Für den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt ist der kritische Umgang mit stumpfsinnigen ‚Wahrheiten‘ und quasireligiösen Forderungen unumgänglich. Auch wenn man dafür die Prügel der Interessierten und der Mietlinge einstecken muß.

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