Erdbebensicherer Wandaufbau, Betongeschichtsschreibung, Textilbetonkritik, Caparol-Hanf-Mogelpackung – oder wie Verführung und Verirrung die Idee eines wirklich sachgerecht geordneten Gemeinwesens und Bauwesens konterkarieren

Castell Berges fragt (sich) zuviel und so kommt es leicht zu Unverständnis, weil die Wahrnehmung anders fixiert ist.

Das klassische Beispiel für beharrliche Selbsttäuschung ist das Reinheitsgebot für Bier, welches jetzt in seiner bayrischen Formulierung von 1516 gefeiert werden soll nächstes Jahr. In vielen Bieren sind bei der Herstellung soviele Dinge mit chemischen Namen, die man sich nicht merken kann und die man 1516 noch nicht kannte, verwendet worden und trotzdem behauptet man, das deutsche Bier wäre generell das Beste.
Doch die Wahl, die man hat, ist: Entweder Discounterbier oder volldeklariertes Handwerksbier. Denn die Fernsehbiere sind in der Regel einfach nur überteuert, auch wenn selbst dort ein Preiskampf tobt.

Es ist anscheinend Mode geworden, die Dauerhaftigkeit („Schaut her, das hält schon 2000 Jahre.„) von Beton durch eine Art von göttlicher Abstammung vom römischen ‚Opus Caementitium‘ (beim Pantheon oder den Trajansmärkten) zu belegen, doch heutiger Beton verhält sich zu Römerbeton wie ein Pferd zum Esel – man sie sogar kreuzen (Kalkzement-Bindemittelmischung wie bei HL oder Formuliertem Kalk oder vielen ‚Kalkmörteln‘), aber der Grund-Charakter ist völlig verschieden durch das Brennen von heutigem Beton über 1400° (Klinkerphase, die nach Fachaussage eher ‚verklebt‘ als ‚verfilzt‘ …).
Doch wie anscheinend die deutschen Brücken zeigen oder Betonwohnhäuser aus den 50er-Jahren, ist es mit der Dauerhaftigkeit nicht so weit her … obwohl Ingenieure auch klug sein können wie bei der Talsperre Grande Dixence im schweizerischen Wallis, wo sie keinen Betonstahl verwendet haben, der also auch nicht wegrosten kann.

Textilbeton ist der neue Hotspot der Beton’scene‘, weil ja die Fasern aus Glas, Basalt, Carbon etc. nicht rosten können wie Stahl und man darum allein wegen der fehlenden Mindestüberdeckung nach Norm, d.h. 6 cm man viel elegantere, leichtere Beton-Armierungs-Kombinationen realisieren kann. Die Notwendigkeit die Fasern, die nicht hochfeste Kunststoffe wie Carbon sind, vor der Korrosions-Verwandten ‚Alkaliangriff‘ zu schützen durch Kunststoffbeschichtung wird gerne übergangen, weil allein in den ersten Wochen verlieren z.B. Glasfasern rund die Hälfte ihrer Reißfestigkeit.
Grotesk wird es aber, wenn man eine Spannbrücke aus Textilbetonteilen in Kempten nimmt, wo leichte textilarmierte Brückenteile sicher mit den üblichen Stahltrossen verbunden werden, die jetzt weniger Last des Bauteils tragen müssen, aber prinzipiell genauso gefährdet sind, wie die Autobahnbrücken, wo die Spannseile weggerostet sind. Es wird grotesk, weil die einzelne Brückenteile nicht die ‚innere Natur‘ der Brücke darstellen und man diese Brückenteile auch aus Kunststoff(waben) hätte bauen können, die mit kratzfester Oberfläche versehen werden … wobei im verwendeten Beton sicher auch kunststoffbasierte Vergütung ist.

Caparol ist neben Sto ein maßgebliches Unternehmen in der WDVS-Branche und nach der EnEV-Klimaschutz-Hysterie kam für diese Branche der ‚Bääah-EPS-Schock‘ und so hat man ein Produkt entwickelt, welches mit Hanfplatten arbeitet und dies so herausstellt. Doch dem Vernehmen nach enthalten schon die Hanfplatten Kunststoff und auch wenn bisher keine Datenblätter vorliegen, so geht der Autor davon aus, daß sowohl der Kleber für die Wand als auch die Mörtelschichten und Farbe ‚hochvergütet‘ sind …
Wenn Hanf nicht Feuchtigkeit wieder abgeben kann, dann ist er genausowenig wie Kalk ein Allheilmittel und so hätte vor einer überschwänglichen Auszeichnung des Naturproduktes als Innovation der gesamte Systemaufbau gewürdigt gehört.

Ein Mörtelpraktiker hat seine Bedenken gegebenüber Dünnbettmörteln für Plansteine, weil damit (natürlich eher im Vergleich zum Kalkbereich) die Elastizität der Mauer verloren geht. Und Untersuchungen über den Wandaufbau in der Art der Hagia Sophia in Istanbul haben ergeben, daß dicke Mörtelschichten in den horizontalen und vertikalen Fugen die Erdbebensicherheit in den letzten 1500 Jahren (ca.) bewiesen haben und man dies nacherproben kann.

Auf eine Anfrage von Castell Berges hin, wie die Erdbebensicherheit von Porenton-‚Knäckebrot‘-Steinen, die man nicht mit dem Schlagbohrer bearbeiten darf, sondern nur ohne Erschütterungen, sei, wurde in der Antwort auf einen Kellerstein hingewiesen, der die europäischen Erdbebensicherheits-Anforderungen erfüllen würde … mit dem man aber natürlich nicht die EnEV erfüllt, weil er dicke ‚Zellwände‘ hat und einen mehrschaligen Aufbau erfordert.

Aufgrund der Überlegungen von Castell Berges, angefangen von der Basis-Gebäudekonzeption bis hin zum Feinputz, hat Castell Berges, die Grenzen der Systemteile überschritten, weil man die Strukturintegrität sicher kann durch:

  • Scheibenwirkung, d.h. die Aufbauhöhe in einer Ebene mit der Krafteinwirkung
  • Kraftfluß wie beim römischen Bogen, bei Kreuzgewölben, bei Nervi-Strukturen, bei Textilbetongussformen, bei Rundkuppeln
  • Fließen durch Elastizität (In Japan gibt auch die Entkoppelung durch Federfundamente, was die Erbauer der Hagia Sophia durch Bleigleitplatten unter Säulen gelöst hatten und eben durch die ‚lebenden‘ Mörtelfugen mit Selbstheilungskräften.)
  • Verspannen ähnlich zu Spannbeton
  • Verankern, d.h. Verspannen senkrecht zum Schichtaufbau
  • Laminieren, d.h. flächiges Verspannen, bevorzugt mit kraftaufspaltenden Faserrichtungen

Hier ein Auszug aus der Antwortmail:
… Doch diese Untersuchung geht nicht auf die wirklichen, d.h. konzeptionellen Fragen ein, die grundsätzlicher auf die Bauweise eingehen (siehe Anlage und siehe Text nach der horizontalen Linie), weil sie (in Kassel) haben nur normale Konzeptionen verglichen, die den heutigen Ideologien und Steinsetz-Optimierungen entsprechen:

  • Ist die Steinform in Bezug auf dynamische und statische Kräfte optimiert? (Wie sähe eine Wabenwand mit armierter Mörtelfuge aus mit noch mehr Features?) … wobei gerade auch auf die Idee von ganz anderen Bögen komme, die aus Ton gebogen werden … und mehr wäre jetzt total jenseitig …
  • Ist die Mörtelung in Bezug auf dynamische und statische Kräfte optimiert? Wie sind die Untersuchungen in Bezug auf den Vergleich von vernadelndem Kalk auch mit hydraulisch wirksamen Zusätze wie Vulkanasche wie Trass oder Bims, Ziegelmehl zu „verklebendem Zement“ auch mit Hochofenasche, Silica etc.?
  • Welchen Effekt hat eine Hüllflächen-Verbindung ähnlich zu Kerakoll in Bezug auf dynamische und statische Kräfte optimiert?
  • Welchen Effekt hat ein Konzeption ähnlich zu Spannbeton, wo anders als im Beton durch die Gleichgewichtsfeuchte von Ton und weil man keine Brücke baut, kaum Korrosion in Bezug auf die Spannseile zu erwarten ist in Bezug auf dynamische und statische Kräfte optimiert? (Bei horizontaler Verspannung durch Dickmörtelfuge, bei vertikaler Fuge durch senkrechte Hohlräume, bei diagonaler Verspannung im Putzmörtel liegend.)
  • Wäre eine Art von Verfüllziegel in der Wand-Kante mit Verbindung von horizontaler Verspannung und vertikaler-schlaffer-mitverspannter Armierung wirksam, denn nach dem ersten Eindruck ist das Versagen im Zementmörtel?
  • Welchen Effekt hat eine horizontale Mörtelschichten-Armierung (ähnlich zu www.zwk.de) in Bezug auf dynamische und statische Kräfte optimiert?
  • Welchen Effekt hat eine ‚unorthodoxe‘, d.h im Sinne von www.bafatex.de oder TriAx Armierung oder einfach nur eine gesperrte (45°/90°/135°/180°) in Bezug auf dynamische und statische Kräfte optimiert? Dies gilt gerade auch in Bezug auf Armierungsstäbe …
  • Welchen Effekt hat eine dicke Dämmputzschicht ggfs. mit www.yalibims.de der sehr druckfest ist – wenn sie auch noch faserarmiert [siehe nächster Punkt] ist in Bezug auf dynamische und statische Kräfte optimiert?
  • Welchen Effekt hat ein (hanf-/krampe-harex- oder BelgienStahlfaser-/PP-/AR-Glas-)faserarmierter Putz (Zement-/Kalk-Zement-/Kalk-Puzzolan/Luftkalk-Putz) in Bezug auf dynamische und statische Kräfte optimiert?
  • (Seien Sie froh, daß ich nicht noch HolzBetonVerbund, nicht HanffaserSchaumbeton, nicht Stauss-Ziegelrabitz, nicht polygonale oder ‚hypare‘ Strukturen etc. eingebunden habe …)

Natürlich sind die Normen in Deutschland nicht auf starke Erdbeben wie z.B. vor Jahrhunderten in Basel ausgerichtet und natürlich ist die Notwendigkeit nicht so groß wie in Italien, in Griechenland oder der Türkei, wo man jedoch zum Teil wohl noch fragiler baut … doch trotz der intensiven Beschäftigung mit Bauweisen fehlt überhaupt die Existenz solch einer Diskussion … oder sie wird konspirativ geführt.

Doch Normen und Zertifizierungen verhindern gerade zu Diskussionen über Sinn und Unsinn, weil eine Vergötzung von Parametern erfolgt, die alle weiteren Definitionen bestimmt. Man vergißt einfach, daß es praktische Gründe hatte zu einem bestimmten Zeitpunkt bestimmte Annahmen zu treffen und diese Annahmen werden sakrosankt zur reinen Lehre, an der man nicht rütteln darf.

Am Beispiel der ‚Knäckebrot-EnEV-Ziegel‘ kann man die ‚Qualzucht‘ sehen, die aus Reinheitsgeboten, aus EnEV, GFZ, GRZ, Gestaltungsvorgaben etc. entstehen.

Der gegenteilige Fundamentalismus ist auch nicht zweckdienlich, weil er genauso die Interdependenzen und Beziehungsgeflechte verdrängt … und auch nicht das Spiel mit den Möglichkeiten statt nur das Schieben von Kulissen fördert.

Fragen werden dann sowohl beim Normenunwesen wie auch beim Fundamentalismus zu Subversion oder Spinnerei (analog zur Putinversteherei, die einen auch noch zum bezahlten Agenten macht) … weil Tunnelblick und Konformismus das Leben so praktisch macht. Scheinbar. Doch die wirkliche Subversion ist es, nicht dem Sinn, sondern dem Buchstaben zu dienen.

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Gesunde Beziehungen als Mörtel- und Betonziel

Rezepturen für Mörtel mit Bindemittel, Zuschlag, Armierung sollten gesunde Beziehungen aufbauen und nicht künstlich Mängel kompensieren.

Die Analogie vom Mörtel, der die Steine zusammenhält oder schützt, mit der Gesellschaft ist nicht an den Haaren herbeigeholt, weil ein Bauwerk nie ein wirklich statisches Etwas ist, weil es Schwingungen, Biegungen, Fließen gibt.

Nicht umsonst harmonieren Mörteleigenschaften nicht mit jedem Untergrund … gerade wenn man gegen die Grundregel verstößt: Das Weiche auf dem Harten …

Gesunde Beziehungen zwischen Baustoffen herzustellen ist wichtig und wenn man den Leuten von ‚Effektiven Mikroorganismen‘ (= EM) glaubt, dann verändern die Mikroorganismen in geringer Menge im Bauwasser das Verhalten von Baustoffen.

Gesunde Beziehungen sind effiziente Beziehungen, weil Kooperation, Abstimmung, Zärtlichkeit (nicht das Getue) Reibungs- und Spannungsverluste verringern und man sich Reparaturen etc. öfter sparen kann.

Dies ist jetzt kein Kuschelworkshop, weil Beziehungen Verkrallung, Verfilzung, Vernetzung etc. einschließen, die nicht nur stromlinienförmig, sondern sperrig sein können.

Guter Mörtel und Beton funktionieren auch ohne Kunststoff-Make-up …

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Transporter-Werk SEVEL stellt neuen Rekord auf – Fiat Ducato rollt als fünfmillionstes Fahrzeug vom Band

Fiat Chrysler Automobiles und PSA-Gruppe produzieren seit 1981 gemeinsam im italienischen Val di Sangro. Pro Tag rollen bis zu 1.000 Transporter vom Band. 

Das von Fiat Chrysler Automobiles gemeinsam mit der PSA-Gruppe betriebene Werk SEVEL hat einen neuen Produktionsrekord aufgestellt. In der „Società Europea Veicoli Leggeri“ (Europäische Gesellschaft  für leichte Nutzfahrzeuge) im italienischen Val di Sangro lief das fünfmillionste Fahrzeug vom Band, ein Fiat Ducato Panorama 2.3 Multijet für einen italienischen Kunden. Damit unterstrich das 1981 in Betrieb genommene Werk SEVEL seine Stellung als eine der produktivsten Fertigungsstätten ihrer Art in Europa.

In der Provinz Chieti am Fuße der Abruzzen wird der Fiat Ducato gebaut, außerdem Transporter der Marken Peugeot und Citroën. Der Fiat Ducato macht dabei mehr als die Hälfte der Produktion aus, in den letzten 34 Jahren verließen 2,6 Millionen Exemplare das Werk. Darunter waren auch rund 500.000 Fahrgestelle für Reisemobile, womit der Fiat Ducato klar die Nummer eins in diesem Sektor ist. Im Jahr 2014 war der Fiat Ducato europaweit außerdem der bestverkaufte Transporter im Segment.

Die Tagesproduktion in SEVEL wuchs von 350 im Jahr 1981 auf aktuell 1.000 Einheiten. Auf dem insgesamt 120 Hektar – davon 34 Hektar in Gebäuden – umfassenden Gelände sind alle Fertigungsschritte konzentriert, von den Presswerken für die Karosseriebleche über die Lackiererei bis zur Endmontage. Von den momentan 6.070 Angestellten stammen 92 Prozent aus der Region.

Das Werk SEVEL deckt rund 30 Prozent des europäischen Transportermarktes ab und gehört zu den modernsten und vielseitigsten Produktionsstätten. Das Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001 zertifiziert, das Umweltmanagement entspricht der Norm ISO 14001, und das Energiemanagement erfüllt ISO 50001. Gefertigt werden rund 300 Karosserievarianten in 208 Farben, insgesamt sind nahezu 10.000 unterschiedliche Fahrzeugkonfigurationen darstellbar. Alleine der Fiat Ducato wird aktuell in vier Chassislängen und drei Aufbauhöhen mit einem Ladevolumen zwischen acht und 17 Kubikmeter gebaut. Außerdem werden sechs unterschiedliche Fahrgestellvarianten mit und ohne Kabine zum Beispiel für Reise- und Branchenmobile auf Basis des Fiat Ducato gefertigt.

Die Lackiererei für sich ist rund 330 Meter lang und 60 Meter breit. Der Grad der Automatisierung ist hoch. Die hier beschäftigten 150 Mitarbeiter haben in erster Linie die Aufgabe, die Arbeit von 32 Fertigungsrobotern zu überwachen und die Qualitätssicherung zu übernehmen. Interessant die Vorbereitung der Rohkarossen auf die Lackierung: Mit antistatisch wirkenden Federn bestückte Walzen entfernen auch kleinste Verunreinigungen. Pro Transporter werden bis zu 65 Quadratmeter Blech lackiert. Dazu werden rund zehn Kilogramm Farbe benötigt. Außerdem werden etwa 137 Meter Karosseriedichtmasse verarbeitet. Hochgerechnet auf die Jahresproduktion ergibt dies eine Länge von 25.000 Kilometern – mehr als die Entfernung vom Nord- zum Südpol.

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Premiere des Fiat 500 Vintage ’57 – eine Legende ist zurück

Der neue Fiat 500 Vintage ’57 – Sondermodell im Stil des Ur-Cinquecento von 1957
Das Centro Storico Fiat – wo die Tradition weiterlebt
1957 – der Fiat Nuova 500 zündet den Startschuss für die Motorisierung Italiens
2007 – der moderne Fiat 500 tritt das Erbe des „Nuova 500“ an

4. Juli 1957. Ãœber die Straßen von Turin rollt zum ersten Mal ein Fahrzeug, das nicht nur eine ganze Generation mobilisieren wird. Der historische Fiat 500 entwickelt sich in den folgenden Jahrzehnten außerdem zu einer Ikone italienischen Automobildesigns. Als Hommage an den Urvater aller Cinquecento präsentiert die Marke nun das Sondermodell Fiat 500 Vintage ’57. Der Ort für die Premiere könnte besser kaum gewählt sein: das Centro Storico Fiat mitten in Turin. Das beeindruckende Gebäude im Art-Nouveau-Stil wurde 1907 als erste Erweiterung der Fiat Produktionsstätten am Corso Dante eröffnet. Seit 1963 beherbergt es eine umfangreiche Sammlung mit Fahrzeugen, Dokumenten, Modellen und Werbeplakaten aus der inzwischen 116jährigen Historie des Unternehmens – stumme Zeitzeugen der technologischen, sozialen und ökonomischen Entwicklung von Fiat in diesem Zeitraum.

Eine Hauptrolle im Centro Storico Fiat spielt der Fiat 500. Eine Rekonstruktion des Büros von Ingenere Dante Giacosa veranschaulicht, wie der Konstrukteur des „Nuova 500″ arbeitete. Besucher können sich außerdem einen Eindruck davon verschaffen, wie der Fiat 500 im Werk Mirafiori gefertigt wurde.  

Der ausschließlich als Limousine gebaute Fiat 500 Vintage ’57 greift Stilelemente auf, die seinen Vorgänger vor beinahe 60 Jahren unverwechselbar machten. Dazu gehören die typische Bicolore-Lackierung mit beispielsweise Volare Blau für die Karosserie und Weiß für Dach, Spoiler sowie Abdeckkappen der Außenspiegel. Die Leichtmetallräder sind mit Chrom-Radkappen ebenfalls im Vintage-Look gehalten, haben heute allerdings 16-Zoll-Größe statt des klassischen 12-Zoll-Formats. Auch der Innenraum ist eine moderne Interpretation des historischen Vorbildes. Das Armaturenbrett ist weiß lackiert, die Sitze sind mit Leder der Manufaktur Poltrona Frau in der Farbe Braun/Elfenbein bezogen. Insgesamt stehen für die Karosserie zwölf klassische Farben zur Wahl. Die Motorenpalette umfasst die Benziner 1.2 8V 51 kW(69 PS) und das Zweizylinder-Triebwerks TwinAir 63 kW(85 PS).

Das Sondermodell Fiat 500 Vintage ’57 komplettiert das Modelljahr 2015 der Baureihe, die damit zwei Karosserievarianten (Limousine und Cabriolet) und vier Ausstattungslinien (Pop, Lounge, S und Vintage ’57) umfasst.

Der neue Fiat 500 Vintage ’57 ist ein Tribut an den legendären „Nuova 500″, wie die Baureihe 1957 in Abgrenzung an den ebenfalls diesen Code tragenden Vorgänger „Topolino“ bezeichnet wurde. Mit seinem genügsamen 479-Kubikzentimeter-Motor und seiner aufs Wesentliche reduzierten Ausstattung machte der nur drei Meter lange „Cinqino“, wie er in seiner Heimat Italien liebevoll genannt wurde, individuelle Mobilität massentauglich. Trotz aus heutiger Sicht minimaler Leistung von nur 13 PS erreichte er eine Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h – für die damalige Zeit durchaus respektabel. Weltweit wurden zwischen 1957 und 1975 insgesamt 3,9 Millionen Stück verkauft.    

In diesen 18 Jahren profitierte der „Cinquino“ von zahlreichen technischen Verbesserungen und Erweiterungen der Ausstattung, behielt aber stets seinen klassenlosen Charakter. Die letzte Serie wurde 1972 präsentiert, nahezu zeitgleich mit dem Nachfolgemodell Fiat 126. Dennoch wurden noch einmal 340.000 Exemplare der offiziell Fiat 500R genannten Variante verkauft.    

Exakt 50 Jahre nach der Premiere des „Nuova 500“ revolutionierte der aktuelle Fiat 500 erneut die Sicht der Autofahrer auf das Kleinwagensegment. Wie der historische Vorläufer steht er seit 2007 für die Tradition von Fiat, modernste Technologien und innovative Ausstattungsfeatures für jedermann zugänglich zu machen.

So bot der 2007er Fiat 500 von Anfang an ausschließlich Motoren, die den weltweit strengsten Umweltvorschriften wie zum Beispiel der Emissionsnorm Euro 5 entsprachen. Mit einer Außenlänge von rund 3,50 Meter war der Fiat 500 außerdem das erste Fahrzeug im Segment, das mit serienmäßig sieben Airbags die Fünf-Sterne-Höchstnote im Crashtest nach EuroNCAP-Verfahren erreichte. Die umfangreiche Sicherheitsausstattung – darunter auch das elektronische Fahrsstabilitätssystem ESP – führte dabei nicht zu gesteigerten Verkaufspreisen. Auch mit dieser kompromisslosen „Sicherheit zuerst“-Strategie bestätigte Fiat seine führende Rolle im Fahrzeugsegment. Der Fiat 500 war außerdem das erste Modell des Konzerns, das den revolutionären Zweizylinder-Turbomotor TwinAir erhielt, das mit schier unbegrenzten Möglichkeiten der Individualisierung aufwartete und sich mit zusätzlichen Karosserievarianten zur eigenen Marke entwickelte.

Gebaut seit 2007 in Tichy (Polen) und seit 2010 in Toluca (Mexiko), wird der Fiat 500 heute in mehr als 100 Ländern vermarktet. Die Kleinwagen-Ikone markierte außerdem die Rückkehr der Marke Fiat in die USA. Weltweit wurden bis heute mehr als 1,5 Millionen Exemplare verkauft. Ein Erfolgsgeheimnis des Fiat 500 ist zweifellos die Fähigkeit, sich immer wieder neu zu definieren. So blieb es nicht beim Ursprungsmodell von 2007. 2008 kam die besonders leistungsstarke Sportvariante Abarth hinzu. In kurzer Zeit entstand eine ganze Modellfamilie. Neben dem Fiat 500 und dem Cabriolet Fiat 500C besteht die Baureihe heute auch aus Fiat 500L (seit 2012), Fiat 500L Trekking und Fiat 500L Living (beide seit 2013) sowie dem neuen Fiat 500X.

Jetzt setzt der neue Fiat 500 Vintage ’57 diese Tradition fort – ganz im Sinne des Urahnen aller Cinqecento aus dem Jahr 1957.

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TrajanBeton (copyright?), der eigentlich Kalk als Bindemittel hat als Alternative zu heutigen 28-Tage-Beton-Rezepturen mit Zement

Entgegen der Propaganda der Zementindustrie ist der römische Beton nicht vergleichbar hergestellt wie heutiger Beton, sondern nur vergleichbar druckfest und dazu unvergleichlich ’selbstheilend‘.

Natürlich hat auch die Bauweise mit Fugen, die fast so dick sein können wie Steine einen Unterschied gemacht, wie Untersuchungen über Coccio Pesto in Prag herausgefunden haben, doch grundsätzlich ist die Brenntemperatur des Bindemittel Kalk wichtig, des hydraulischen Faktors Ton (Klinker wird es so ungefähr bei 1400°), was natürlich früher nicht zu erreichen war.

Aber mit den Materialien von früher kann man wohl ungefähr so gut bauen wie früher, nur nicht so schnell, denn bei Zement-Bindemitteln kontrolliert man nach 28 Tagen, aber bei Kalk mit puzzolanischen Zuschläge sollte man nach 180 Tagen oder 180 Jahren kontrollieren, wie fest etwas ist … doch die Bauweise ist heute eine andere, weil die Römer haben nur Steine aufeinandergeschichtet, während heute Stahlbeton dominiert, der schnell ausgeschalt werden soll …

Bei gestapelten Steinen oder Putz kann man mit den traditionellen Materialien alle Notwendigkeiten erfüllen, aber DIN, DIBt und EnEV fordern Unterwerfung … während natürlich bei schnellem Arbeiten man auch die schnell härtenden Zementbeton-Varianten braucht, wobei noch nicht über Kombination gedacht worden ist, wenn man dem Hörensagen folgt.

Castell Berges denkt aber noch weiter, d.h. in Bezug auf HanfTrajanBeton, auf HolzHanfTrajanBetonVerbund mit druckfesten Leichtzuschlägen wie Bims oder Lava, die die üblichen Druckfestigkeiten von Beton erreichen, aber höchstens die Hälfte wiegen. Und auch mit Hanf, der die Materialeigenschaften so ‚tuned‘ …

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PS: TrajanBeton gibt es natürlich außerhalb von Deutschland … aber kann man so etwas schützen?

Heiß begehrt bei Sammlern – neues Sondermodell Fiat 500 Ron Arad Edition nur 40 Mal in Deutschland

Der Fiat 500 Ron Arad Edition steht für die Liebe des in Israel geborenen Designers, Architekten und Künstlers zum Cinquecento. Das streng limitierte und besonders reichhaltig ausgestattete Sondermodell startet ab sofort für 18.950 Euro.    

Für den weltberühmten Designer  Ron Arad ist der Fiat 500 beinahe so etwas wie ein roter Faden durch sein Leben. Sein Vater besaß in den späten 1940er Jahren ein Exemplar der ersten Baureihe, die allgemein als „Topolino“ bekannt wurde. Ron Arad selbst fuhr später einen „Nuova 500″. Das 1957 präsentierte Modell, das heute als Inbegriff des italienischen Oldtimers gilt, war für Arad „das kleinste Auto, dass man noch als solches bezeichnen kann“. Noch heute ist er dem Fiat 500 verbunden, als Autofahrer ebenso wie als Künstler. In seinem Werk „IN REVERSE“ verwandelte der in Israel geborene Künstler gleich sechs historische Cinquecento in eine spektakuläre Installation.

Jetzt trägt ein streng limitiertes Sondermodell des aktuellen Fiat 500 den Namen von Ron Arad. Insgesamt werden nur 200 Fiat 500 Ron Arad Edition gebaut, gerade einmal 40 Stück kommen nach Deutschland. Das Sammlerstück ist ab sofort zu einem Basispreis von 18.950 Euro zu haben – inklusive eines originalgetreuen Modellautos im Maßstab 1:18

Der neue Fiat 500 Ron Arad Edition ist eine Hommage an den klassischen Fiat 500 aus dem Jahr 1957 –  dessen Silhouette ist auf die Karosserie des neue Sondermodells aufgetragen. Das grundsätzlich in Schwarz-Metallic lackierte Sondermodell ist zusätzlich zu seiner auffallenden Optik besonders reichhaltig ausgestattet. Serienmäßig sind unter anderem ein feststehendes Glasdach, Chrom-Akzente, schwarze Ledersitze mit elfenbeinfarbigen Kontrastnähten aus der Manufaktur Poltrona Frau, das zentrale Instrument als TFT-Display mit sieben Zoll Bildschirmdiagonale, Lederlenkrad mit Fernbedienungstasten für das Infotainmentsystem Blue&Me, Klimaautomatik, Nebelscheinwerfer, 16-Zoll-Leichtmetallräder sowie weiße Abdeckkappen der Außenspiegel an Bord. Angetrieben wird das Sondermodell vom 1.2 8V Motor mit 51 kW (69 PS).

Der neue Fiat 500 Ron Arad Edition ist eine weitere Bestätigung für die Fähigkeit der Baureihe, mit immer wieder neuen Sondermodellen das Interesse von Liebhabern außergewöhnlicher Automobile zu wecken. Auch deswegen ist die Erfolgsgeschichte des Fiat 500 auch fast ein Jahrzehnt nach seiner Premiere noch längst nicht beendet.


Ãœber Ron Arad

Der 1951 in Tel Aviv/Israel geborene Ron Arad gehört zu den einflussreichsten Künstlern, Industriedesignern und Architekten der Gegenwart. Der in Deutschland unter anderem durch das in Schlangenlinien verlaufende Bücherregal „Bookworm“, den überdimensionalen Chromstuhl „Big Easy“ oder seine Beteiligung an der Documenta in Kassel bekannt gewordene Arad begeisterte bereits die Besucher des Centre Pompidou in Paris, des Museum of Modern Art in New York (MOMA) und des Kultur- und Konferenzzentrums Barbican in London.

Zu seinen jüngeren Arbeiten zählen das Designmuseum Holon in Tel Aviv, das Einkaufszentrum Médiacité in Lüttich/Belgien, der Freihafen von Singapur und die 17 Meter hohe, nachts im Glanz unzähliger LEDs erstrahlende Skulptur „Vortext“ in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Im Sommer 2011 sorgte Arad in London mit „Curtain Call“ für Schlagzeilen, einer haushohen Installation aus 5.600 Silikonschnüren, auf die Fotos und Filme projiziert wurden.

Für sein Werk „IN REVERSE“ verwandelte Arad sechs historische Cinquecento mit Hilfe einer riesigen Presse einer niederländischen Schiffswerft in etwas über zehn Zentimeter flache Skulpturen, die er anschließend wie ein Bild an die Wand hängte. „IN REVERSE“ war bereits in der Pinacoteca Giovanni e Marella Agnelli in Turin und zuletzt in der Paul Kasmin Gallery in New York zu sehen.     

 

Fiat 500 Ron Arad Edition
Kraftstoffverbrauch kombiniert l/100 km: 5,1. CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 117.

Alle Verbrauchsangaben und Emissionswerte nach RL 80/1268/EWG.

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Fiat Chrysler Automobiles auf der Milano AutoClassica – fünf Marken präsentieren historische und aktuelle Modelle

Die Mailänder Klassikermesse findet vom 20. bis 22. März 2015 bereits zum vierten Mal statt. Alfa Romeo, Fiat, Abarth, Jeep und Lancia zeigen legendäre Oldtimer und einen Querschnitt durch das 2015er Angebot.   

Vom 20. bis 22. März 2015 ist das Messegelände in Mailand so etwas wie der Mittelpunkt der Welt für Liebhaber italienischer Oldtimer. Bereits zum vierten Mal findet die Milano AutoClassica statt, die dieses Jahr mit publikumswirksamen Neuheiten wie einem Freigelände für Testfahrten und einem Teilemarkt für private Händler aufwartet. Fiat Chrysler Automobiles beteiligt sich mit fünf seiner Marken an der Klassikermesse.

Mit zwei Modellen schlägt Alfa Romeo eindrucksvoll die Brücke zwischen gestern und heute. Beide tragen den Namen Giulietta Sprint. Das historische Exemplar stammt aus dem Jahr 1964 und kommt aus dem Werksmuseum von Alfa Romeo. Der 2014 präsentierte Nachfolger steht für die besonders sportliche Seite der aktuellen Baureihe. Drittes Ausstellungsfahrzeug ist der Rennwagen Tipo 33TT12, mit dem Alfa Romeo 1975 die Marken-Weltmeisterschaft gewann.

Der 1957 präsentierte Fiat 500 – eigentlich „Nuova 500″ – genießt nicht nur unter Oldtimer-Freunden Kultstatus. Er mobilisierte außerdem eine ganze Generation. An den historischen Cinquecento erinnert das Sondermodell Fiat 500 Vintage ’57 der aktuellen Baureihe. 

Abarth steht für die Philosophie, sportliche Fahrleistungen für jedermann erschwinglich zu machen. Zwei Beispiele für dieses Erfolgsrezept bringt die Marke mit dem Skorpion im Wappen zur Milano AutoClassica: einen Abarth 595 SS aus dem Jahr 1970 und einen aktuellen Abarth 500 Competizione, dessen 1,4-Liter-Turbomotor 132 kW (180 PS) leistet. 

Auch die Marke Jeep verbindet Vergangenheit mit Gegenwart. Den Messestand teilen sich ein Willys MB – dessen zivile Variante CJ-2A als Vorläufer aller 4×4-Straßenfahrzeuge gilt – sowie die aktuellen Versionen von Jeep Renegade und Jeep Wrangler.

Mit dem neuen Sondermodell Lancia Ypsilon „30th Anniversary“ feiert Lancia den 30. Geburtstag des kompakten Premiummodells. Sein Design ist inspiriert vom Lancia Ardea, der 1939 Premiere feierte. Beide Modelle zeigt Lancia auf der Milano AutoClassica 2015.

Auf dem Außengelände der Messe haben Besucher die Möglichkeit, einige Fahrzeuge aus dem breit gefächerten Angebot von Fiat Chrysler Automobiles Probe zu fahren. Zur Verfügung stehen das faszinierende Sportcoupé Alfa Romeo 4C, der neue Crossover Fiat 500X, der Abarth 695 Biposto – ein Rennwagen mit Straßenzulassung – und der neue Jeep Renegade.  

Alfa Romeo Giulietta Sprint 1300 (1964)
Das Modell Giulietta läutet eine neue Ära bei Alfa Romeo ein. Die Baureihe symbolisiert für die italienische Traditionsmarke den Wandel vom Produzenten exklusiver und handgefertigter Luxussportwagen zum Großserienhersteller. Bemerkenswerterweise ist das Sprint genannte Coupé 1954 die erste Variante, die der Öffentlichkeit präsentiert wird. Limousine und Cabriolet folgen erst kurze Zeit später. Gezeichnet von Bertone-Designer Franco Scaglione, übernimmt die Turiner Karosserieschmiede auch die Produktion.

Der Motor für die Giulietta ist mit 1.300 Kubikzentimeter Hubraum zwar das bis dahin kleinste Serientriebwerk in der Geschichte von Alfa Romeo. Doch er verkörpert Rennsport-Technologie in Reinkultur. Motorblock, Zylinderkopf und sogar die Gehäuse für das Vierganggetriebe und das Hinterachsdifferenzial sind aus Aluminium gefertigt. Die Ventilsteuerung übernehmen zwei obenliegende Nockenwellen, die Brennräume haben hemisphärische Form. Lebhafte 48 kW (65 PS) sind das Ergebnis. Rennsporttechnik auch beim Fahrwerk: Die Vorderachse wird von doppelten Dreiecksquerlenkern, Federbeinen und einem Stabilisator geführt. An der starren Hinterachse kommen Längslenker und ein zentrales Reaktionsdreieck zum Einsatz.

1956 legt Alfa Romeo bei der Motorleistung nach. Am Namenszusatz Veloce ist die stärkere Version zu erkennen. Jetzt 59 kW (80 PS) sind gut für 170 km/h Höchstgeschwindigkeit – zum damaligen Zeitpunkt ein Spitzenwert. Motorsportlich orientierte Fans der Marke sind begeistert. Bei der Mille Miglia 1956 gewinnt ein Alfa Romeo Giulietta Sprint Veloce seine Hubraumklasse und wird vor deutlich leistungsstärkeren Konkurrenten Elfter in der Gesamtwertung.  

Das auf der Milano AutoClassica gezeigte Exemplar stammt aus der zweiten Serie, die ab 1958 mit Schalthebel auf der Mittelkonsole, Getriebe mit Porsche-Synchronisierung, 59 kW (80 PS) Leistung sowie leicht modifizierter Front gebaut wird. Inklusive des Modells Giulia Sprint (im Prinzip eine Giulietta Sprint mit 1,6-Liter-Motor) baut Bertone bis 1965 rund 35.000 Stück.    

Alfa Romeo Tipo 33TT12 (1975)
Die Motorsportsaison 1975 ist ein ganz besonderes Jahr für Alfa Romeo – am Ende geht der Titel in der Marken-Weltmeisterschaft nach Mailand. Der vom offiziellen Einsatzteam Autodelta entwickelte Tipo 33TT12 hat einen Gitterrohrrahmen aus Stahl als tragende Struktur. Daher rühren die Buchstaben TT in der Modellbezeichnung, die Abkürzung für das italienische Telaio Tubolare (Gitterrohrrahmen). Die Zahl 12 ist ein Verweis auf den von Carlo Chiti konstruierten Motor. Der Dreiliter-Zwölfzylinder sitzt im Heck und ist in Boxer-Konfiguration ausgelegt. Vier Ventile pro Zylinder, eine Lucas-Benzineinspritzung und eine Dinoplex-Zündung von Marelli sorgen für mehr als 368 kW (500 PS).

Am Lenkrad des Tipo 33TT12 drehen die größten Piloten der Zeit, unter anderen die späteren Formel-1-Weltmeister Mario Andretti und Jody Scheckter, Le-Mans-Sieger Jacky Ickx sowie die Formel-1-Fahrer Jochen Mass, Rolf Stommelen, Arturo Merzario, Vittorio Brambilla, Henri Pescarolo, Derek Bell und Jacques Laffite. Die Autodelta-Mannschaft siegt in der WM-Saison 1975 bei sieben von acht Rennen und sichert Alfa Romeo zum ersten Mal den Titel in der Marken-Weltmeisterschaft. Der Tipo 33TT12 gewinnt mit Merzario und Nino Vacarella außerdem das legendäre Straßenrennen Targa Florio auf Sizilien.

Der Zwölfzylinder-Saugmotor des Tipo 33TT12 erlebt in der Formel 1, im Heck eines Brabham-Chassis,  eine zweite Karriere. Auf der Langstrecke wird er dagegen durch ein Turbo-Triebwerk abgelöst, das bei ebenfalls zwölf Zylindern 2,1 Liter Hubraum hat. 1977 holt der Tipo 33SC12 erneut den Weltmeistertitel.

Alfa Romeo Giulietta Sprint (2014)
Exakt 60 Jahre nach der Weltpremiere des historischen Alfa Romeo Giulietta Sprint kehrte der berühmte Name zurück in der Modellpalette. Seit 2014 erweitert der aktuelle Alfa Romeo Giulietta Sprint das Angebot rund um die sportliche Kompaktlimousine um eine besonders reichhaltig ausgestattete Variante. Neben den exklusiven 17-Zoll-Leichtmetallfelgen im Design „Sprint“ (auf Wunsch auch im 18-Zoll-Format) fallen besonders die dunkel hinterlegten Scheinwerfer sowie die in glänzendem „Dark Chrome“ gehaltenen Einfassungen der Nebelscheinwerfer, Querstreben des Kühlergrills, Türgriffe und Abdeckkappen der Außenspiegel sowie die dunklen Fensterrahmen und getönten Heck- und hinteren Seitenscheiben auf. Zur erweiterten Ausstattung gehören außerdem Seitenschweller, die als Diffusor gestaltete Heckschürze und die Auspuffanlage mit größeren Endrohren mit 92 Millimetern Durchmesser. Ein Zierelement mit dem klassischen Schriftzug „Sprint“ auf den vorderen Kotflügeln rundet das Exterieur des Modells ab.

Innen bietet die Alfa Romeo Giulietta Sprint ein exklusives Ambiente. Die Sitzbezüge sind in einer Kombination aus Stoff und Alcantara ausgeführt, die Rückenpolster von Fahrer- und Beifahrersitz sind mit Alfa Romeo Logo verziert, und in die Kopfstützen ist der Schriftzug „Sprint“ eingestickt. Der Rahmen der Armaturentafel und die Türverkleidungen weisen Kohlefaser-Optik auf, die Oberfläche der Armaturentafel ist in mattschwarz gehalten. Zur zusätzlichen Serienausstattung gehören außerdem das Sport-Lederlenkrad mit roten Kontrastnähten, der schwarze Dachhimmel und die Fußmatten.

Seit Februar 2015 ist der Alfa Romeo Giulietta Sprint mit zwei stärkeren Motoren und dem Doppelkupplungsgetriebe TCT verfügbar. Ein 1,4-Liter-Turbobenziner mit MultiAir-Ventilsteuerung und 125 kW (170 PS) sowie ein 2,0-Liter-Turbodiesel mit 129 kW (175 PS) ergänzen die beiden bislang erhältlichen Versionen beider Triebwerke mit jeweils 110 kW (150 PS).

Fiat Nuova 500 (1958)
Am 4. Juli 1957 präsentiert Fiat in Turin ein Auto, das als eines der wichtigsten Modelle aller Zeiten in die Automobil-Historie eingehen wird  – den Fiat 500, als Abgrenzung zum allgemein als „Topolino“ bekannten Vorgänger mit dem selben Baureihencode „Nuova 500″ genannt. Der von Designer Dante Giacosa verantwortete Fiat 500 steht für den Aufbruch in ein neues Zeitalter und die Wiedergeburt italienischen Designs. Er wird vielerorts eine Art Familienmitglied, mit dem sich unzählige Erinnerungen verknüpfen. Der unverwüstliche Kleinwagen ist hauptverantwortlich dafür, dass in Italien die Anzahl der Autos pro 1.000 Einwohner von ganzen sechs im Jahr 1950 auf 330 im Jahr 1980 ansteigt.

Der auf der Milano AutoClassica ausgestellte Fiat 500 wurde im August 1958 gebaut und zeigt die auf dem Turiner Autosalon im Herbst 1957 präsentierten Veränderungen. Sein Zweizylinder-Heckmotor mit 479 Kubikzentimeter leistet nun 11 kW (15 PS), genug für immerhin 90 km/h. Die größeren Rahmen der vorderen Scheinwerfer sind ebenso wie die Zierleisten auf der – natürlich vorderen – Kofferraumhaube und die Radkappen aus Aluminium gefertigt. Neu sind auch herunterdrehbare Scheiben in den vorderen Türen, eine Heckscheibe im serienmäßigen Rolldach, Schalter für Licht und Blinker am Lenkrad, seitliche Zierleisten, Gummibeläge für die Pedale und ein Polster auch auf der Rückbank. Mit einer Länge von knapp unter drei Metern – inklusive Stoßstangen – und einer Breite von knapp über 130 Zentimetern ist der Fiat 500 überlegen wendig. Genau der Richtige, für verwinkelte Innenstädte. 

Konstrukteur Dante Giacosa ist es außerdem gelungen, dem „Nuova Cinquecento“ eines der sympathischsten Gesichter in der Geschichte des Autos zu verleihen. Zu Recht erhielt er dafür 1959 den „Compasso d’Oro“, den renommierten europäischen Designpreis.   

Fiat 500 Vintage ’57 (2015)
Ein Tribut an das Meisterwerk von Dante Giacosa ist das Sondermodell Fiat 500 Vintage ’57, das

Stilelemente neu interpretiert, mit denen der historische Fiat 500 zu einer Ikone avancierte. Beispiele sind die Bicolore-Lackierung mit der Karosserie in Pastellblau und Dach, Spoiler sowie Abdeckkappen der Außenspiegel in Weiß. Auch die 16-Zoll-Leichtmetallräder sind im Vintage-Chromlook ausgeführt.

Die Hommage an den historischen Fiat 500 wird im Innenraum fortgesetzt. So ist das Armaturenbrett weiß lackiert. Die Sitze sind mit tabakfarbenem Echtleder der Manufaktur Poltrona Frau bezogen. Halbmondförmige Einsätze in elfenbeinfarbenem Leder weisen Schriftzüge „500″ wiederum in Tabak auf. Historische Fiat Logos sowohl auf dem Lenkrad als auch außen an der Karosserie komplettieren den Retro-Look.

Das Sondermodell Fiat 500 „Vintage ’57“ ist serienmäßig unter anderem mit manueller Klimaanlage, Audioanlage mit MP3-fähigem CD-Spieler und Bluetooth-basierter Freisprechanlage Blue&Me, Berg-Anfahrhilfe, sieben Airbags sowie Nebelscheinwerfern ausgestattet. Ab Marktstart stehen für den neuen Fiat 500 Vintage ’57 zwei Benziner zur Wahl: 1.2 8V (51 kW/69 PS) und TwinAir mit 63 kW/85 PS.

Abarth 595 SS (1970)
Der Fiat 500 ist in den 1960er Jahren eines der beliebtesten Basisautos für Umbauten im Stil von Carlo Abarth. 1963 stellt er das Modell 595 mit auf 594 Kubikzentimeter vergrößertem Hubraum vor. Mit klassischen Tuningmaßnahmen steigt die Leistung des Zweizylindermotors auf 20 kW (27 PS): Solex-Doppelvergaser, polierte Ansaug- und Auspuffkrümmer, Sportnockenwelle, spezielle Kolben für erhöhte Verdichtung, Sportluftfilter und Ölwanne aus Aluminium.

1964 legt Abarth noch einmal nach. Aus dem 595 wird der 595 SS. Die beiden Buchstaben SS – im Italienischen „esse esse“ gesprochen – stehen dabei für Super Sport. Tatsächlich sorgen ein noch größerer Vergaser (Solex 34) und der Ansaugkrümmer aus Aluminium für weitere 5 PS Leistungszuwachs. Mit nun 24 kW (32 PS) erreicht der Abarth 595 SS eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Abarth fertigt zwei Varianten des 595 SS, bis 1965 auf Basis des Fiat 500D, bis 1971 dient der Fiat 500F als Ausgangsmodell.

Der auf der Milano AutoClassica ausgestellte Abarth 595 SS wurde im Dezember 1970 gebaut. Neben der gesteigerten Motorleistung unterscheidet er sich vom Serienpendant auch durch die erweiterte Instrumentierung. Abarth griff auf die Marke Jaeger für Tacho, Drehzahlmesser, Benzinuhr und Öltemperaturanzeige zurück.  

Abarth 595 Competizione (2015)
Als Neuzugang in der Modellpalette wurde der Abarth 595 Competizione auf dem gerade beendeten Genfer Auto-Salon präsentiert. Sein Turbomotor ist wahlweise in Kombination mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe oder einem sequenziell geschalteten Halbautomatikgetriebe erhältlich. Das 132 kW (180 PS) starke Triebwerk 1.4 T-Jet ist das Ergebnis der von den Abarth in verschiedenen Rennserien gesammelten Erfahrungen – von der Formel 4 bis zur europaweit ausgetragenen Trofeo Abarth.

Der 1,4-Liter-Vierzylinder ist mit einem neuen Garrett-Turbolader ausgestattet, der das sogenannte Turboloch – das verzögerte Ansprechen beim Beschleunigen – auf ein Minimum reduziert. Mit geändertem Verdichtungsverhältnis und Abarth Sportauspuffanlage „Record Monza“ beträgt die spezifische Leistung beeindruckende 132 PS pro Liter Hubraum.

Auch Dank der „Abarth Corsa by Sabelt“-Schalensitze ist der neue Abarth 595 Competizione das ideale Auto für alle, die Adrenalin im Blut haben und den Rennsport lieben. Dem Beschleunigungsvermögen von nur 6,7 Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h steht eine Bremsanlage von Brembo gegenüber, die an der Vorderachse pro Rad mit vier Kolben in Aluminium-Sätteln zupackt.

Willys MB (1944)
Für den Ursprung des Namens Jeep gibt es mehrere Theorien. Eine sieht den Begriff „General Purpose“, abgekürzt GP und umgangssprachlich zu Jeep gewandelt als Wurzel. Jedenfalls bezeichnet „vielseitige Verwendung“ genau den Kern des Entwicklungsauftrags, den das US-amerikanische Militär zu Beginn des Zweiten Weltkriegs erteilt. Die Firma Willys-Overland gewinnt den Auftrag, als Willys MB – formell Willys Jeep MB Truck, 1/4 Tonne, 4×4 – geht das erste in Großserie gefertigte Allradfahrzeug der Geschichte in Produktion.

Nach Kriegsende entwickelt Willys-Overland daraus die zivile Variante CJ-2A. Der „Civilian Jeep“ gilt heute als Urvater aller Straßenfahrzeuge mit Vierradantrieb. Das Konzept wird 1946 mit dem Jeep Station Wagon weiter entwickelt, dem ersten Kombi mit 4×4-Antrieb und Vorläufer moderner SUV (Sports Utility Vehicle). 1963 legt der Jeep Wagoneer den Grundstein für das Segment der Premium-SUV. 

Jeep Renegade (2014)
Dem Willys MB zur Seite steht das neueste Mitglied der Familie. Der Jeep Renegade ist das erste Modell der Marke im großen Segment der kleineren SUV und der erste Jeep, der in Italien gebaut und in über 100 Länder verkauft wird, inklusive der Vereinigten Staaten.

Der Jeep Renegade wird im von Grund auf erneuerten Werk SATA Melfi in vier Versionen (Sport, Longitude, Limited und Trailhawk) gebaut. Seine Abmessungen, seine kraftvolle und stylische Persönlichkeit sind ideal sowohl für die Stadt als auch für Fahrten im Gelände, wo er in seiner Klasse die Maßstäbe setzt. Für dynamische Eigenschaften sowie hohe Kraftstoff-Effizienz sorgen Neungang-Automatikgetriebe, zwei verschiedene Vierradantriebssysteme und Traktionssystem. Dank der umfangreichen Sicherheitseinrichtungen und -funktionen erhielt der neue Jeep Renegade die begehrte Fünf-Sterne-Wertung im Crashtest nach EuroNCAP mit einer Bewertung von 80 von 100 Punkten.

Jeep Wrangler X Edition (2015)
Der neue Jeep Wrangler X Edition basiert auf dem Jeep Wrangler Sahara. Das Sondermodell steht in den Farben Black und Baja Yellow zur Wahl, jeweils kombiniert mit schwarzer Innenausstattung in Leder-/Stoffkombination und grauen Ziernähten. Typische X-Merkmale sind die sehr markante Motorhaube mit Powerdome, zwei Lufteinlässen und großen Aufklebern im Alpen-Design, die schwarze Tankklappe und Trittbretter von Mopar, 18 Zoll große Leichtmetallräder in Glanzschwarz mit silbernem Rand, schwarze Einfassungen von Scheinwerfern und Kühlergrill-Schlitzen sowie Kotflügelverbreiterungen in Wagenfarbe. Serienmäßig sind die Wrangler X Sondermodelle mit dem sogenannten Dual Top ausgestattet, das aus dem dreiteiligen Hardtop in Wagenfarbe mit abgedunkelten Scheiben sowie dem Sunrider Soft Top besteht. Typische X-Details auch im Innenraum: polierte weiße Interieur-Akzente und die beliebten MOPAR-Gummifußmatten mit Reifenprofil-Optik.

Individuelle Edition-Modelle sind Bestandteil der DNA des ikonischen Jeep Wrangler. Allein während der vergangenen vier Jahre freuten sich Wrangler-Kunden über acht Sondermodelle: „70th Anniversary Edition“ (2011), Arctic (2012), Mountain (2012), Black Edition (2012), Moab (2013), „Rubicon 10th Anniversary Edition“ (2013), Polar (2014) und den Rubicon X (2014). Die meisten Special Editions feierten entweder ein wichtiges Jubiläum in der Geschichte von Jeep oder waren von Gegenden inspiriert, die nur schwer zu erreichen sind und in denen ein Jeep Wrangler seine unvergleichlichen 4×4-Fähigkeiten bestens beweisen kann.

Lancia Ardea (1940)
Der Lancia Ardea wird 1939 im schwierigen Umfeld präsentiert. Der Zweite Weltkrieg deutet sich bereits an, Firmengründer Vincenzo Lancia ist zwei Jahre zuvor gestorben. Seine Witwe Adele gibt dennoch den Startschuss für das dringend benötigte kleinere Modell, das wie eine auf 90 Prozent verkleinerte Kopie des von Publikum und Kritikern gelobten Lancia Aprilia wirkt. Der Lancia Ardea wird bis 1953 in insgesamt vier Serien produziert. Der Modellname bezieht sich – ähnlich wie Aprilia – auf eine kleine Stadt südlich von Rom.

Der Motor des Lancia Ardea ist mit einem Hubraum von nur 903 Kubikzentimeter das bis dahin kleinste Triebwerk der Marke, außerdem der weltweit kleinste Vierzylinder mit V-förmiger Anordnung der Zylinder. Er leistet 22 kW (30 PS) und ermöglicht der aerodynamisch ausgefeilten Limousine eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.

Trotz seiner kompakten Abmessungen bietet der Lancia Ardea den Passagieren den für die Marke typischen Komfort. Die in Grau oder Haselnuss gehaltene Innenausstattung ist auf Wunsch in Leder erhältlich. Die Instrumentierung umfasst einen Tacho inklusive Gesamt- und Tageskilometerzähler, Benzinuhr, Öldruckanzeige sowie eine mechanische Uhr mit acht Tagen Gangreserve. Auch der zwecks Reduzierung von Gerüchen verschließbare Aschenbecher und die Jalousie für die Heckscheibe sind außergewöhnliche Details.

Der auf der Milano AutoClassica ausgestellte Lancia Ardea wurde 1940 produziert und ist eines der letzten Überlebenden der ersten Serie. Zu erkennen ist sie an der vom Dach bis zum Nummernschild laufenden Kante im Blech, die zum einen die Heckscheibe teilt, zum anderen der Karosserie in diesem Bereich zusätzliche Steifheit verleiht. Der Kofferraum ist von außen deswegen nur über eine kleine Klappe zugänglich, praktischer ist die Beladung von innen über die umklappbare Rückbank.   

Lancia Ypsilon „30th Anniversary“ (2015)
Das Sondermodell Lancia Ypsilon „30th Anniversary“ feiert den 30. Geburtstag der Baureihe, von der in vier Generationen europaweit bis heute mehr als 2,7 Millionen Stück verkauft wurden. Kennzeichen sind die veredelte Karosserie im exklusiv für das Sondermodell entwickelten Farbton Ultramarin Blau und schwarz lackierte 15-Zoll-Leichtmetallräder im Diamant-Effekt-Design. Auf Wunsch ist die Heckklappe in Schwarz erhältlich – eine Reminiszenz an den im Jahr 1985 präsentierten Lancia Y10.

Der Lancia Ypsilon „30th Anniversary“ bietet darüber hinaus serienmäßig unter anderem eine manuelle Klimaanlage sowie eine Audioanlage mit MP3-fähigem CD-PLayer und Blue&Me-Technologie. Die Sitze sind mit hochwertigen Castiglio-Stoffen in Schwarz oder Beige bezogen und unterstreichen die Exklusivität des Sondermodells.

Testfahrten auf dem Außengelände
In der „Classic Circuit Arena“, einem Kurs auf dem Außengelände der Mailänder Messe, haben Besucher die Gelegenheit, verschiedene Fahrzeuge Probe zu fahren. Ein unvergleichliches Erlebnis verspricht beispielsweise der Alfa Romeo 4C. Der kompakte Supersportwagen steht als moderne Marken-Ikone für die Werte Leistungsfähigkeit und innovative Technologie. Hohe Motorleistung, Mittelmotor-Layout,  geringes Gewicht von nur 895 Kilogramm und der neue Modus „Race“ der Fahrdynamikregelung Alfa Romeo D.N.A. sorgen für Fahrleistungen, die in vollem Umfang nur auf der Rennstrecke umgesetzt werden können. Der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 ist in 4,5 Sekunden erledigt. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 258 km/h. Bei einer Vollbrem­sung wirken Verzögerungskräfte von 1,25 g auf Fahrer und Beifahrer, in Kur­ven erreicht die Querbeschleunigung bis zu 1,1 g.

Noch beeindruckender ist das Leistungsgewicht, also das Verhältnis aus Motorkraft und Gewicht. Dank Fahrgastzelle (Monocoque) aus Kohlefaser, weitgehender Verwendung von Aluminium für Rahmen und Fahrwerk sowie spezieller Kunststoffe für die Karosserie bringt das italienische Coupé nur 895 Kilogramm auf die Waage. Jedes PS muss weniger als vier Kilogramm bewegen – ein Spitzenwert selbst in der Liga der Supersportwagen. Auch die Länge von nur knapp vier Meter, der Radstand von unter 2,40 Meter und die Gewichtsverteilung von nahezu 40:60 zwischen Vorder- und Hinterachse zeu­gen von der Kompaktheit und Agilität des Alfa Romeo 4C.

Adrenalin pur verkörpert auch der Abarth 695 Biposto, das leistungsfähigste Serienfahrzeug in der Historie der Marke. Der Zweisitzer – italienisch „biposto“ – ist die perfekte Fusion der Leistung und des Fahrgefühls eines Rennautos mit den Gesetzen der Zulassungsbehörden. Mit einem Gewicht von gerade einmal 997 Kg und dem 1.4 T-Jet-Motor, der stolze 140 kW (190 PS) leistet, ist der Abarth 695 biposto das Auto mit der besten spezifischen Leistung in seinem Segment: 139 PS pro Liter Hubraum. Jedes PS muss außerdem nur 5,2 Kilogramm bewältigen. Eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 5,9 Sekunden ist das Resultat.

Abgerundet wird das Testfahrt-Angebot von Fiat Chrysler Automobiles für Besucher der Milano AutoClassica durch zwei Neuheiten mit Vierradantrieb, den Crossover Fiat 500X und den von den Lesern des italienischen Fachmagazins Quattroruote zum „Auto des Jahres 2015″ gewählten Jeep Renegade.

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Presse

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