Das ‚Vladivostok‘ im Haus, im Leben ist vielleicht ein Synoym für das Unbewußte (im öffentlichen Diskurs)

Wie man in der Regel ‚Malthus’sche Ringe im eigenen Lebensbereich sehen kann.

Zur Zeit des schwierigen Transports hat der sonst gefährliche Malthus konzentrische Ringe der Versorgung definiert und dies gilt auch heute noch in einer differenzierten Form, weil die Containerschiff-Riesen China näher Hamburg bringen als den Harz … kostenmäßig und so sehen die Malthus’schen Ringe heute unregelmäßig aus, auch wenn das Prinzip weiter gilt.

Vor 30 Jahren berichtete ein Professor über irgendwelche Leute, die ein großes Haus geerbt hatten und einen Teil der Türen einfach zugenagelt hätten. Es reichte wohl nicht, sie abzuschließen oder nur zu schließen, weil es beängstigend war … dies erinnert natürlich an aktuelle ‚vernagelte‘ Leute.

Aber auch sonst kann man erleben, daß nicht nur bei wirklich alten Leuten die Augen nachlassen und schon bei der Kellertreppe eine andere Welt anfängt … oder im Garten oder … doch einerseits sind diese Leute gesund, normal. Und sollten vielleicht nur ein Reihenhaus haben oder Haushaltshilfen oder …

Doch sich ein Haus ganz zu eigen machen, bedeutet es nicht degressiv, sondern linear, sachlich in Besitz zu nehmen. Und da gibt nur ein Rezept, d.h. ein Vladivostok zu gründen. Vladivostok, der ‚Herrscher des Ostens‘ ist als Symbol für die Präsenz am äußersten Punkt zu sehen und genau das gleiche Prinzip gilt im persönlichen Bereich, im geistigen Bereich.

Im persönlichen Bereich gibt es ‚Die Sonne‘, die eigenen Hochglanzideale und je weiter entfernt davon immer weniger … im mentalen Bereich die eigene unbezweifelte Welt und je weiter entfernt davon Aliens, das Böse, Islamisten etc. oder das Nachbardorf.
Je enger die Konzentration ist, desto leichter kann man sich organisieren oder vorgefertigte Organisationsstrukturen implementieren, doch die Weite, die Offenheit ist ein extremes Risiko, weil die Fragen sich immer weiter verästeln.

So ist es ja selbstverständlich, daß die engen Maßstäben von vielen Deutschen schon in Belgien eine Quelle der Verzweiflung, der Panikattacken werden und im Lande des echten Vladivostok die Spreu vom Weizen trennen. Der Grund liegt einfach darin, daß man die Maßstäbe einer Zweizimmerwohnung nicht auf ein Haus mit mehr als 50 m Maximaldistanz übertragen kann … (mit Zusatzfaktoren). Dies gilt natürlich genauso für die Karpaten, die griechischen Inseln etc. etc.

Man muß sich von den Ressourcen her einfach entscheiden, ob man das Unbewußte ‚poolt‘ bzw. verdrängt oder wie beim Fleisch von halb wild lebenden ‚pata negra‘-Schweinen das Fett als Marmorierung fein verteilt hat, doch allein diese notwendige Entscheidung trennt Universen im Kleinen wie im Großen – Zweizimmer-Frau vs. Hausfrau, Austeritätspolitik vs. Europapolitik, Pegida/CSU vs. Kosmopolit-Sein (nicht grünes Dumm-Multikulti!), WDVS/HighTech vs. Energieoptimierung uvm.

Die Irrenden in Politik und Verwaltung besonders in Berlin und Brüssel lassen sich, von keiner Gnade beseelt, immer neue Grausamkeiten der Organisationshindernisse einfallen und die Folge ist bei gleichbleibenden Ressourcen durch Ãœberforderung eine Verengung des Bewußtseins, die Ãœbernahme von unbedachten Suggestionen, Uniformität … und jeder, der das eingestehen könnte, wäre schon innerlich frei.

Rassismus ist ja gerade wieder ein Thema und es gibt da dann auch scheinbar kluge (ältere) Beiträge, doch es gibt auch ‚verantwortlichen Rassismus‘ in der Art vom marmoriertem ‚pata negra‘-Schweinefleisch, weil wenn allein in Kenia vielleicht 10 differente ‚Völker‘ existieren, die sich nicht immer freundlich gesinnt sind, dann ist die Zusammenfassung ‚Afrikaner‘ nur ein Zeichen von Indifferenziertheit. Und die ‚Weltoffenheit‘ ist nicht Weltoffenheit, sondern die andere Seite der Indifferenz-Medaille.
Und indifferenzierter Rassismus reiht sich in weitere Verengungen wie EnEV, Klimaschutz(, Kinderporno darf man ja nicht einmal erwähnen), Frauenschutz etc. ein …

Genauso wie man bei ungünstigen Bausituationen Lösungen finden kann, statt abzureißen, neu zu bauen und sich ein Damokles-Schwert („Never change a surviving team.“) einzuhandeln, muß man statt der öffentlich-rechtlichen Vergröberung intelligente Lösungen finden für die Aufgaben.

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Die Schönheit und Eigenheit (von ‚Cocoons‘, Wohnungen) als Heilmittel gegen die Zwanghaftigkeit und Normenmißbrauch

Architekturzeitschriften sind Transponierung von gesellschaftlichen Schwerpunkten und darum lohnen sich nur ausländische … oder Elle decoration, wenn man nicht ganz verkümmert ist.

Die ‚Gaucksche‘ Militarisierung ohne Wachheit von Raubtieren ist die Hinführung zur Schlachtbank oder das stumpfe Zuschauen bei sinnloser Zerstörung. (Wo der Bundespräsident sich wohl einordnet?) Diese Martialisierung, die Anbetung des Kriegsgottes Mars („Wer ist Jesus?“– Da muß man selbst der Wahrnehmung der Unperson Eugen Drewermann zustimmen.) merkt man selbst bei der Ordnungspolizei, die zum Teil mit Barett auftauchen und man nur noch die schusssicheren Westen vermißt … und natürlich in den Medien, die das Wort ‚Zwischentöne‘ nicht mehr kennen, sondern nur noch Geschrei, SEO, Trafic(en) … oder beim Auftritt nicht nur von Audis …

Architektur macht da mit und richtet sich auf die Außenwirkung durch ‚wettbewerbsfähige‘ Geschichten aus, tut nichts für die innere Kraft. Selbst Wellness wird erst gut, wenn es teuer ist und man es sieht. Kochen wird zum Wettrüsten statt zum Encounter, weil Design und Ausstattungsliste wichtiger sind als Funktion. Dies kränkt jeden funktionsliebenden Geist.

Und die Eigenheimbauer riskieren Kopf und Kragen, um diesen Idealen aus dem aktuellen Katalog zu entsprechen, statt sich Gedanken zu machen über einen Ort, der zuerst Kraft gibt, über einen ‚Cocoon‘, eine streichelnde Wohnung, über resiliente Finanzierung … oder über Baustoffe, die man gerne streichelt.

Man muß ja keine Gaudì-, Hundertwasser-, Feng-Shui/Wat-su- oder Walldorf-Häuser sklavisch kopieren, aber genauso wie man rtdeutsch.com anschauen sollte, um nicht nur von nsadeutsch informiert zu werden, sollte man Bögen, Polygone, Orte, Ideen würdigen statt obsessiv-stumpfsinnig austauschbares Imponiergehabe zu bauen.

Ein Bauwerk verändert natürlich Landschaft und Ortschaft, doch auch die Konzeption muß kontextsensitiv sich in die Landschaft und Ortschaft einbinden, nicht auf der dumpfen Basis von Baurichtlinien, sondern der Zärtlichkeit für das Ensemble, fast in der Art, wie man früher die Häuser sich an die Nachbarhäuser anlehnen ließ.

Doch auch von innen heraus, von den wirklichen Bedürfnissen her muß man Bauwerke definieren … und nicht von den Vorgaben einer Gesellschaft, die mittelbare Begegnung (Güteraustausch) gegen die Berührung durchsetzen will, wie es nicht nur in Indien geschehen ist als die Engländer Treppenbrunnen, die auch dem unzüchtigen, weil gemeinsamen Bad dienten und sie durch ‚Malaria-Kanäle‘ ersetzten.

Man muß sich eine russische Bagna, ein türkisches Hammam ohne Geschlechtertrennung vorstellen, die ja des Teufels ist, wenn man den Putin-Hassern gerade bei ‚Die Grünen‘ folgt, auch wenn diese paradiesischen Zustände es in Deutschland ja fast gibt, was man Swinger-Club nennt … aber sicher kann man sich dort auch nicht in Ruhe die Fußnägel schneiden … die Hornhaut entfernen oder sich ganz öffentlich und ganz sinnlich massieren lassen kann, sondern ‚ran muß‘ … da muß man es doch zuhause machen, doch wo gibt es große Dusche, Wärmebank in den Hochglanz-Bädern, die so aussehen, als ob man die gesamte Nachbarschaft, Kollegen etc. dadurch führt und deutlich macht, das dort weder ‚Schweinereien‘ noch wirkliche Wellness stattfinden.
Ohne diese geistige oder kulturelle Behinderung könnte man effizient, kostensparend Menschen stärken, die sauber, innerlich gepflegt, entspannt, kraftvoll und souverän sind.

Doch auch die Speisekammer oder ein wirklicher Vorratskeller oder gar ein Kühlhaus sind für die aktuellen Vorstellungswelten doch fast teuflisch, selbst wenn man weiß, wie sparsam die ‚Prospekt-Kriminalisten‘ sind, die für Cents zuschlagen.
Man baut ineffiziente Gefrierschränke (auch wenn die Schubladen die Verluste reduzieren, aber Kühltruhen sind systembedingt günstiger … weil die Leute keine 3 Meter laufen können für die Tiefkühlpizza etc. in eine Speisekammer, wo man auch eine Kühltruhe hinstellen kann. Man baut nicht einen ausreichend feuchten Halbgewölbekeller ideal für Vorräte statt aufwendige wasserfeste Isolierung der Kellerwand … und hätte direkt auch eine Art von MegaRevisionsschacht … ist wahrscheinlich nicht GFZ, GRZ etc. bedacht worden und darum ‚verboten‘ … Und auch von einem EFH-/MFH-Kühlhaus mit Anschluss an Wärmespeicher hat der Autor bisher noch nichts gehört.

Natürlich ist dies für Alleinerziehende oder Singles alles sinnlos, aber angesichts der reihenweisen Vernachlässigung und sogar Mißhandlung von Pflegebedürftigen ist angesichts der Kosten die Wahl zwischen polnischer Pflegerin, Pflegeheim in Polen (nicht zertifiziert, aber mit Pflegerinnen und ohne Decubitus?) oder einer ortsnahen DIY-Lösung beschränkt … und wahrscheinlich dauert es 20 bis 50 Jahren, bis 100 Kommissionen dafür eine Lösung gefunden haben, aber bei einem von den üblichen Behinderungen befreiten Geist könnte man leicht effiziente Lösungen etablieren.

Und wenn man es schafft dies trotzdem im familiären Rahmen zu halten statt jetzt den Perversionen sich zu unterwerfen, die der Erinnerung nach schon Tagesmütter unterliegen … dann sollte eine Küche, in der man kocht statt einer, mit der man glänzt, wichtig sein.

Wenn Verwaltung nicht eine intelligenzfreie (nicht interessenfreie) Zone wäre, dann würde man nicht nur Pflegebedürftige in Pflegeheimen einkerkern (hört sich zumindestens tendenziös an, aber Schonung, Rücksicht ist keine Hilfe und darum sind schreiende Kinder besser als der medizinische Dienst, Studien oder Ministeriale und Lobbyisten), sondern auch nicht durch die (in der AfD-Familienkonzeption reinkarnierten CSU-Idealvorstellung begründeten … die in der Art von Dobrindt voll digital ist … oder in der undifferenzierten I/O-Art von Hühnern und Krokodilen) Hirnmißgeburt ‚Bedarfsgemeinschaft‘ die Kosten nach oben treiben … weil das germanische Langhaus war effizient in der Art eines früheren Nobelpreisträgers für Ökonomie, der die Transaktionskosten als Grund für Unternehmensgründungen ansah.

Man stelle sich einfach einmal vor, wie es wäre, wenn eine Mutter getrennt vom Vater im ‚Langhaus‘ leben würde und die Kinder im Langhaus
und die Kinder, die Familie nicht von ‚Therapoten‘, Sachbearbeitern etc. gequält werden, sondern von der Gemeinschaft getragen werden … wo vielleicht ein Ingenieur, eine Gärtnerin … etc. leben … und vielleicht auch Flüchtlinge, die sich nicht selbst verwirklichen oder die Welt retten müssen, sondern die Gemeinschaft … Und was macht das für einen Unterschied ob Polin oder Syrerin …
Und wer könnte da noch von ‚alleinsterziehend‘ reden?

Aber was würden die Sachbearbeiter, Politiker, ‚Pegida-Führungsoffiziere‘ machen, wenn die Leute so einfach Probleme lösen würden, die ja ihre Existenzberechtigung inszenieren, darstellen … wobei sie ja schon die Leute so gut dressiert haben, das sie bei Problemen, die sich selber einfachst lösen können nach dem Staat, nach Experten oder Dummköpfen rufen.

Diese Wendung wird jetzt noch wilder, noch mehr ‚tour de force‘ als gewohnt sein, weil man Säuglinge nicht zu oft waschen und nicht zu sehr dressieren darf, damit ihre Aura oder der Säureschutzmantel nicht zerstört wird. (Darum sind Reinlichkeits- und Kontrollerziehung nahe an Folter, ‚Guantanamo für Kinder‘ … auch ohne Margaretenheime, Psychiatrie, ADHS-Experten, VdL-Nähe-Entzug etc.). Linus (bei den Peanuts) braucht seine Decke. Messies können nicht loslassen. Ein Mensch ohne Gehirnwäsche hat das Gefühl von Heimat, von Dingen, die nicht von Pädagogen, Klimaschützern, Medien, Politikern und Dutrouxs etc. gewollt sind, sondern (es war vielleicht) nach Khalil Gibran von Gästen, die man die Kinder nennt, selbst.

Wie man über die Spielzeuge der Männer, die nur größer werden, redet, so gilt dies auch für die Bedürfnisse der Menschen, die gegen die marodierenden Politiker verteidigt werden müssen:
Der Säureschutzmantel, die Heimat, die Schmusedecke, die Aura, das Gefühl, die Phantasien sind das Urmeter für ‚eigenartiges‘ Bauen.

Wie sollte ein eigenes, authentisches ‚Phantasieren von Bauen‘ aussehen, wo man sich wie der wunderschönste Schmetterling entwickeln kann im Kokon, statt nach den totalitären („Schlage einen und treffe zehn oder alle.“) Wunschvorstellungen von ‚Fordern und Fordern‘ (analog zu ‚Schmidt und und Schmidt‘ bei ‚Tim und Struppi‘ oder der deutschen Politik) zu verkümmern.

Man muß (gut gebaute) Handlungs-Räume schaffen. Im Kleinen. Im Großen. Im Realen.
Und gebaute Räume sind real … ohne Propaganda.

Dies ist Wirtschaftsförderung, Pädagogik, Gewaltprävention, Therapie, Fraternisierung … uvm. aber die Terror-U.S.A. und die Austeritäts-Terror-Kanzlerin, d.h. Schröder 20.0 sind Feinde von Kooperation (auch wenn sie Submission Kooperation/Mitwirkung/Demokratie nennen … aber das war schon der Unterschied zwischen US-Filmen über Marquis de Sade und französischen Filmen mit Daniel Auteuil, wo die Temperierung von Gewalt, die Schaffung von Wahrnehmung im Vordergrund stehen … aber gerade gibt es neuen Submissions-Sadismus aus Washington, statt aus Hollywood … was man Russland-Sanktionen nennt.)

PS: Gerade sind auf irritierende Art und Weise bei SWR3 die Strafvollzugs-Konzeptionen (von vor 10 Jahren) des Autors durch die Erfahrungen in Norwegen bestätigt worden, weil Strafe nicht funktioniert, wenn sie nicht letal ist (allein, weil die Wirkungskontrolle schwierig ist …) … aber Ertüchtigung immer. Dies wird auch durch die literarische ‚Resozialisierung‘ von Gewalttätern in Brasilien bestätigt … denn nach US-Art durch Gewalt und Erniedrigung Führung zu erzwingen ist (quasi tautologisch) inferior, d.h. kontraproduktiv, schädlich, verwerflich …
Führung ist Charakter … ein Fremdwort in Politik, Qualmedien und U.S.A., weil es immer gute(!) Verführung ist, die die dummen Dinge vergessen läßt, aber heute passiert seitens Politik, Qualmedien und U.S.A. das Gegenteil.

PPS: Natürlich ist dem Autor die Unzulänglichkeit bewußt, aber selbst auf 1000 Seiten wäre dies nicht ‚wasserdicht‘ und dies wäre nicht zielführend, weil es darum geht, wie die mangelhafte Umsetzung von positiven Konzeptionen besser sein kann als die perfekte Umsetzung von Realpolitik. Darum traut sich niemand als Kritiker …

PPPS: Es wird unübersichtlich, aber aus Gründen der Diskussion wird es veröffentlicht … wie so viele Beiträge hier … weil Ideen überleben … auch wenn es Dekaden oder … dauert.

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Frühe Eisenbahngeschichte: Bahnhof Belvedere bekommt Besuch

An der Restaurierung des Bahnhofgebäudes Belvedere in Köln-Müngersdorf beteiligt sich auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) mit 60.000 Euro.

Kai Nilson, Ortskurator Köln der DSD, besucht die vom Förderkreis Bahnhof Belvedere e.V. tatkräftig vorangetriebene Baustelle nun in Begleitung von Jörg Lehmann von WestLotto am 5. November 2014 um 16.00 Uhr, um sich den Fortschritt der Arbeiten vor Ort erläutern zu lassen. Dem ältesten Bahnhofsgebäude Deutschlands setzte jahrelang wegen eines undichten Daches Nässe zu und schädigte nicht zuletzt die Dachkonstruktion und die Decke des Bahnhofs. Daneben sind undichte Fenster und die statische Gefährdung des Balkons zu beheben.

Bereits im Juli 1835 gründeten rheinische Kaufleute in Köln die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft, die als größtes Privatunternehmen in Preußen den Bau der Strecke Köln-Antwerpen verfolgte, um mit Hilfe des neuen Verkehrsmittels den „Eisernen Rhein“ zu bauen und die holländischen Rheinzölle zu umgehen. 1843 wurde der preußische Abschnitt bei Herbesthal beendet und mit dem belgischen Teil der Strecke verknüpft.

Das Belvedere war als Bahnhofsempfangsgebäude geplant worden, diente aber vorrangig Ausflugsgästen aus Köln als Gaststätte. Als Endpunkt der 1839 eröffneten, sieben Kilometer langen Eisenbahnstrecke vom Kölner Bahnhof Am Thürmchen nach Müngersdorf fertiggestellt, nahm die Bedeutung des Bahnhofs mit der Verlängerung der Strecke 1841 nach Aachen ab. Noch im 19. Jahrhundert wurde er stillgelegt und ging um 1890 in städtischen Besitz über. Der langgestreckte, zweigeschossige klassizistische Putzbau im Typ eines Landhauses der Zeit erhebt sich über einem tonnengewölbten Keller in einem großen parkähnlichen Garten. Putzquaderungen und Geschossgesimse betonen die Horizontalgliederung des Gebäudes. Auf der nach Köln ausgerichteten Ostfassade betont das Gebäude ein flacher Mittelrisalit, der im Obergeschoss einen auf Konsolen mit Volutenverzierung ruhenden hölzernen Balkon und Pilastergliederung zeigt. Auf der Rückseite ist ein mehreckiger Vorbau mit großen Fensterflächen angesetzt, der sich als Wintergarten zu einem Terrassengarten und zum Park öffnet. Das Obergeschoss wird durch konkav geführte Mauerpartien um das erkerartig ausgebildete Giebelhaus in der Mittelachse gegliedert.

Der Bahnhof Belvedere ist heute das älteste erhaltene Bahnhofsgebäude im deutschsprachigen Raum an der Bahnstrecke Köln-Antwerpen, einem historisch frühen westeuropäischen Gemeinschaftsprojekt. Das Kölner Belvedere ist eines von über 350 Projekten, die die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank Spenden und Mittel der Lotterie GlücksSpirale, der Rentenlotterie von WestLotto, bisher allein in Nordrhein-Westfalen fördern konnte.

Quelle und Copyright:
Deutsche Stiftung Denkmalschutz – www.denkmalschutz.de

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Vielfalt ist Programm auf der denkmal 2014: Sonderausstellungen auf der denkmal 2014 / Leipziger Messe GmbH

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Die Bewahrung unseres Kulturgutes erfordert enormes Fachwissen und Praxiserfahrungen. Auf der denkmal 2014 setzt das messebegleitende Fachprogramm erneut Maßstäbe und spannt den Bogen von facettenreichen Fachveranstaltungen mit Themen aus Forschung und Entwicklung, Innovationen und Tradition sowie Praxisbeispielen. Die zahlreichen Sonderausstellungen machen die denkmal noch attraktiver.

Sonderausstellungen:

Ausstellung „Â…in letzter Minute gerettet“
Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland
Halle 2, C40

Präsentation Verband der Restauratoren (VDR) e.V.
Halle 2, H48

Ausstellung „Geschützt, gerettet, saniert – Kulturdenkmale der Landkreise Nordsachsen und Leipzig. Eine Ausstellung der Kulturstiftung Leipzig in Zusammenarbeit mit den Museen im Kulturraum Leipziger Raum.“
Halle 2, D51

Ausstellung „Die reiche sächsische Denkmallandschaft“
Sächsisches Staatsministerium des Innern
Halle 2, E41

Ausstellung „Die Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří auf dem Weg zum Welterbe.“
Halle 2, I52

Behindertenverband Leipzig e.V.
Halle 2, G31

Turmuhren-Museum Naunhof e.V.
Halle 2, I47

Ausstellung zum Architekturstudenten-Wettbewerb
8. Messeakademie „Was heißt hier alt? Historische Quartiere für die Zukunft.“
Halle 2, E40

Ausstellung „Bauarchiv Leipziger Raum“ sowie „Historische Schlösser und Beschläge von Türen aus vier Jahrzehnten Baugeschichte“
Förderverein für Handwerk und Denkmalpflege e.V. – Rittergut Trebsen
Halle 2, A50

Kreativ und unverwechselbar – Sonderschau Stuck.
Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer zu Leipzig, Borsdorf
Halle 2, C20 / D15 (Nationalteam)

Bundesvereinigung Restaurator im Handwerk e.V.
Halle 2, G48

Fachgruppe Restauratoren im Handwerk e.V.
Halle 2, G42

Sonderschau des Landeswettbewerbs „Die GUTE FORM“
mit Preisverleihung am 08.11.2014, 15:00 Uhr
Fachverband Tischler Sachsen
Halle 2, I02

Auktion Historische Baustoffe am 08.11.2014, 16:00 – 18:00 Uhr, Info-Forum (Halle 2)
Unternehmerverband Historische Baustoffe e.V. (UHB)
Halle 2, C60 (Ausstellungsfläche)

Steinstele „550 Jahre Mitteldeutsches Steinmetzhandwerk“
Landesinnungsverband Sachsen des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks
Halle 2, A02

Grünes Klassenzimmer der BAUHÜTTE OST
inkl. Lebende Werkstätten / Präsentation verschiedener Gewerke
Halle 2, C56

Lebende Werkstatt vom DENKMALHOF GERNEWITZ gGmbH/ Netzwerke und Projekt Thüringer Bauwerks-Inspektion
Halle 2, D60

Projektpräsentation „PEGASUS – Schulen adoptieren Denkmale“
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Halle 2, H47

Epitaphien der Universitätskirche St. Pauli / Liturgische Ausstattungsobjekte der Russischen Gedächtniskirche
Kustodie / Kunstsammlung der Universität Leipzig
Halle 2, IF 24

Fotoausstellung „Historische Fassaden“
Hochschule Merseburg (FH)
Halle 2, B40

Fotoausstellung: Der Wikimedia-Fotowettbewerb „Wiki Loves Monuments“ und der Beitrag der Wikipedia zur Denkmaltopographie in Deutschland
Halle 2, H49

Ausstellung „Modernisierung der Moderne“ im Rahmen des Fachforums „Modernisieren und Weiterbauen mit Stahl“ (bauforumstahl e.V.)
07.11.2014 im CCL (Foyer Ost, Ebene +1)

Sonderpräsentation der Wandergesellen – CCEG Europäische Gesellenzünfte
Halle 2, G39

Sonderpräsentation Partnerland Norwegen:
Halle 2, G02

Ausstellung Weltkulturerbe Bryggen in Bergen –
Restaurierung nach alter Tradition und Handwerkskunst.
Halle 2, H13

Sonderpräsentation auf den Gemeinschaftsständen Polen:

Die Rolle der Farbe in den Denkmälern der Architektur in Polen – der Prozess der Erhaltung und Konservierung
Halle 2, I 16

Möglichkeiten und Errungenschaften der Polnischen Bauindustrie zur Pflege und Restaurierung von Denkmalen
Halle 2, J20

Eine Aura des dezenten Luxus
Halle 2, J22

Quelle und Copyright:
Leipziger Messe – Denkmal 2014

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Geprüfte Spezial-Handwerker: Görlitzer Fortbildungszentrum für Handwerk in der Denkmalpflege bietet Qualifizierungskurse an

Bauen im Bestand wird seit Jahren immer wichtiger – und damit auch der Bedarf an qualifizierten Handwerkern, die mit alter Bausubstanz sensibel umgehen. Dazu bietet das Görlitzer Fortbildungszentrum für Handwerk und Denkmalpflege e. V. (GFBZ) qualifizierende Fortbildungskurse an.

Vom 10. November 2014 bis zum 19. Dezember 2014 findet der fachübergreifende Teil für den Meister, vom 24. November 2014 bis zum 28. November 2014 für den Gesellen statt. Der fachpraktische Teil für Meister und Gesellen wird in der Zeit vom 5. Januar 2015 bis zum 13. März 2015 durchgeführt. Die Fortbildung kann auch mit dem fachpraktischen Teil begonnen werden.

Angesprochen sind Meister und Gesellen mit zweijähriger Berufserfahrung aus den Gewerken Maurer, Maler, Stuckateur, Steinmetz, Tischler und Zimmerer. Trotz der Vielfalt der unterschiedlichen Handwerke ist ihr Ziel dasselbe: die effiziente Erhaltung wertvoller alter Bausubstanz.

In einem kompakten Vollzeitkurs, der in den Wintermonaten in Görlitz stattfindet, wird der Prüfungsstoff für den Abschluss „Geprüfter Restaurator im Handwerk“ in 608 Stunden vermittelt, das Wissen zum „Geprüften Fachhandwerker für Restaurierungsarbeiten“ in 440 Stunden.

Mit der Fortbildung der Handwerker und Restauratoren verbindet das GFBZ folgende Ziele: Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit durch eine denkmalgerechte Qualifikation, Vermittlung von Kenntnissen über alte Handwerkstechniken und historische Materialien, Bildung eines Netzwerks von Handwerkern, Restauratoren, Architekten und Auftraggebern, Hilfe bei der Erarbeitung und Umsetzung von Sanierungskonzepten für gefährdete Kulturdenkmale, Serviceleistungen für Fachbetriebe in der Denkmalpflege und schließlich die Erweiterung des Betriebsprofils und der möglichen Leistungen.

Die Fortbildungskurse sind ISO 9001 und AZAV zertifiziert. Angaben zu Inhalten, Preisen und zur Unterbringung unter www.denkmalzentrum.de.

Ansprechpartner:
 Görlitzer Fortbildungszentrum für Handwerk und Denkmalpflege e.V.,
 Gottfried-Kiesow-Platz 1, 02826 Görlitz, Telefon +49 (0) 3581-64 99 33 0,
 email info(at)denkmalzentrum.de

Quelle und Copyright:
Deutsche Stiftung Denkmalschutz – www.denkmalschutz.de

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Bronze für St. Franziskus: Plakette in Zwillbrock erinnert an DSD-Förderung

Am Mittwoch, den 15. Oktober 2014 um 15.00 Uhr überbringt Sigrid Karliczek, Ortskuratorin Münster der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), eine Bronzetafel für die barocke St. Franziskuskirche in Zwillbrock im Landkreis Borken mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“.

Die Plakette, die Dechant Guido Wachtel entgegennimmt, soll nach abgeschlossenen Restaurierungsmaßnahmen an vorbildlichen Projekten an das Engagement der privaten Förderer der Denkmalstiftung und die GlücksSpirale erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren.

1651 gründeten Bocholter Minoriten eine 1670 zum Kloster erhobene Missionsstation. Die Kirche bildete den Nordflügel der ursprünglich dreiflügeligen Anlage und wurde von 1717 bis 1719 vor das bereits fertiggestellte Klostergebäude gesetzt, das im 19. Jahrhundert abgebrochen wurde.

Die Zwillbrocker Kirche verweist in ihrer Fassadengestaltung auf Petrinis Paderborner Franziskanerkirche. Die Kirche ist ein schlichter, in Ziegelmauerwerk errichteter Saalbau mit Gliederungselementen aus Baumberger Sandstein, Lisenen und eingezogenem Chor. Der Westfassade ist eine kleine Vorhalle vorgelagert. Die Hauptfassade und die Vorhalle werden durch waagerechte Sandsteingliederungen in Haupt- und Giebelgeschoss unterteilt. Das Hauptgeschoss ist in beiden Fassaden jeweils durch einen leicht vorspringenden Mittelteil in drei vertikale Achsen gegliedert. Dieser Vorsprung setzt sich im Giebelgeschoss fort und wird von einem Segmentbogengiebel abgeschlossen. Mit zwei seitlichen Giebelabschwüngen wird die Verbindung zwischen dem Giebelgeschoss und dem Hauptgeschoss hergestellt. Die vertikale Hauptachse der Vorhalle wird durch das schlichte Portal im Hauptgeschoss und ein zurückspringendes Fenster im Giebelgeschoss betont. Die Mittelachse gliedern im Giebelfeld eine Figurennische mit dem heiligen Franz von Assisi als Kirchenpatron und ein kleines halbrundes Fenster im Giebelaufsatz. Ein Dachreiter, als Kennzeichen der Bettelordenskirchen, bekrönt das Dach.

Im Inneren wird der einschiffige Saal durch Wandpfeiler unterteilt. Im Gegensatz zur schlichten Außenhülle steht die aufwändige, qualitätsvolle Barockausstattung aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Sie zählt zu den reichsten und besterhaltenen im Münsterland. Die Ausstattung der Kirche ist aus farbig gefasstem Eichenholz gearbeitet. Die vertikalen Teile der Ausstattung sind blau, die horizontalen rot marmoriert. Die Figuren und Ornamente sind in Polimentweiß gefasst und mit Blattgold versehen. Gekrönt wird der Hauptaltar von einem Uhrwerk, das von Engeln flankiert wird. Die Engel, weisen auf das Bild in der oberen Mitte des Hochaltars hin, das die Verkündigung der Geburt Jesu an Maria durch den Engel Gabriel zeigt, eine seitenverkehrte Kopie von Rubens „Mariä Verkündigung“. Die Kommunionbank stellt das kostbarste Stück der Ausstattung dar. Sie ist eine aus Nussbaumholz mit Esche-, Ahorn- und Zinnintarsien versehene und mit Schellack polierte Einlegearbeit aus der Zeit um 1730.

St. Franziskus gehört zu den über 350 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von WestLotto, allein in Nordrhein-Westfalen fördern konnte. 

Quelle und Copyright:
Deutsche Stiftung Denkmalschutz – www.denkmalschutz.de

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Bronze für die Pulverfabrik: Ortskurator übergibt Bronzetafel in Rottweil

Für die Außensanierung der ehemaligen Spulerei der früheren Pulverfabrik in Rottweil stellte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) im vergangenen Jahr 60.000 Euro zur Verfügung.

Nun überbringt Dr. Gerold Jaeger, Ortskurator Neckar-Alb der DSD, am Freitag, den 17. Oktober 2014 um 15.00 Uhr zur Erinnerung an die beispielhafte Restaurierung eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“ an Hermann Klos von der Grundstücksverwaltung Neckartal 159 GbR. Damit wird auch nach den Baumaßnahmen an vorbildlichen Projekten das Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der GlücksSpirale sichtbar bleiben und zu weiterer Unterstützung motivieren.

Ehem. Spulerei in Rottweil © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Harry Linge

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Die Pulvermühle, die Vorläufer der Rottweiler Fabrik wurde, übernahm Max Duttenhofer 1863 von seinem Vater. Mit der Erfindung des rauchfreien Pulvers zwanzig Jahre später gelang Duttenhofer der internationale Durchbruch. Die Pulverfabrik wurde eine der größten privaten Rüstungsbetriebe im Deutschen Reich. Den Höhepunkt ihrer Entwicklung erlangte die Fabrik in der Zeit vor und während des Ersten Weltkriegs. Aus dieser Zeit stammen auch die meisten erhaltenen Gebäude. Die „Industrieidylle mit Fluss, Brücke, Platz, Repräsentationsarchitektur und Duttenhofer-Denkmal“, so die Kunsthistorikerin Kerstin Renz, wurde zum Teil in anspruchsvoller Architektur von bedeutenden Architekten geschaffen, unter ihnen Paul Bonatz, Albert Staiger oder Heinrich Henes. Die in die Denkmalliste eingetragene Sachgesamtheit umfasst 40 Objekte. Nach dem Ersten Weltkrieg stellte der neue Eigentümer die Produktion auf Kunstfaser um, bis die Anlage 1994 geschlossen wurde. Inzwischen wurde hier ein ambitioniertes Modell eines Industriepfades eingerichtet, das als touristischer Anziehungspunkt dient, aber auch der Arealvermarktung zur gewerblichen Nutzung zugute kommt.

Die Spulerei der Rottweiler Pulverfabriken wurde 1938 errichtet, sie diente der Herstellung von Fallschirmseide für die Rüstungsindustrie. Das langgestreckte Fabrikgebäude mit flachem Walmdach zieht sich südlich entlang des Neckartals. Es ist zur Straße hin zweigeschossig, an der Rückseite dreigeschossig. Zwischen den sieben Pilastern aus verputztem Ziegelmauerwerk betonen große Fenster mit Sprosseneinteilung die Fassaden. Die zwei Treppenhäuser an den Stirnseiten erschließen das Obergeschoss, das aus einem stützenfreien Saal besteht. Das Dachtragwerk ist aus Holz gefertigt. Die DSD unterstützte insbesondere die Fensterrestaurierung.

Die Pulverfabrik ist eines von über 260 Projekten, die die private Denkmalschutzstiftung dank Spenden und Mittel der Lotterie GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Baden-Württemberg fördern konnte. 

Quelle und Copyright:
Deutsche Stiftung Denkmalschutz – www.denkmalschutz.de

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