Nach Skepsis rollt die Intonacatrice Tigre-Begeisterungswelle durchs Land, weil man sieht, wie gut sie ist als ‚mortar sprayer‘ oder ‚Putzspritze‘

Volatilität ist nicht die Stärke von Deutschland, sondern eigentlich eher das in-der-Gruppe-Verschwinden.

Leute, die mit Baugeräten zu tun haben jeden Tag, hatten ein Verständnisproblem in Bezug auf die Intonacatrice Tigre … aber die Freunde von Käufern sind jetzt ganz begeistert, weil sie die Intonacatrice Tigre, den PutzSpritzTiger ausleihen können.

Castell Berges hat ein Assistenzproblem, weil zuviele Ideen vorhanden sind, aber die personellen … Ressourcen beschränkt.

Doch auch ohne diesen Input ist praktisch jeder, der die Intonacatrice Tigre in die Hand nimmt und damit spritzt, begeistert, auch wenn man wie der Autor schon mit ‚höllisch rauswerfenden Putzmaschinen‘ hantiert hat.

Mit einem Rührwerk wird man alleine nicht glücklich, auch wenn der Umstieg von einem Rührwerk auf einen Freifallmischer gewöhnungsbedürftig ist, gerade wenn man heikle Mischungen hat, die extrem sind, d.h. schwerer Zementleim mit sehr leichten Zuschlägen.

Deutschland ist ein Trockenbauland, wo man egalisierte Oberflächen liebt, die keine Individualität und Imperfektion zeigen, doch im Gegensatz z.B. zu Spanien, wo man damit richtig gewöhnlich baut, ist die Intonacatrice Tigre in Deutschland die Wahl für die Entwürfe, Konzeptionen, die nicht von der Stange sind, weil man eigene Mörtelmischungen auf eigene oder eigenartige Objekte appliziert, wie bei der Restaurierung, wo ‚hubbeliger Putz‘ dazugehört, damit es authentisch wirkt und nicht wie Disneyland …

IntonacatriceTigreAdvert31000px

Es wird ausdrücklich betont, dass InterBerges, Gerd F. Berges keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte von verlinkten Seiten oder anderer externer Inhalte hat. Und darum jegliche Haftung ausschließt.

Test mit Liadrain S an Mischer(Bedienung) und Wasser/Zement-Wert gescheitert

Ein Freifallmischer braucht die Reibung mit dem Zuschlag, aber mit leichtem Zuschlag wird nicht genug Reibung erzeugt und wenn man dann noch als Freifallmischer-Neuling die Rührwerkstechnik überträgt, dann hat man plötzlich Zementanbackung, die kaum wieder abgeht.

Das führt natürlich dazu, daß das Wasser/Zement-Verhältnis aus den Fugen gerät, weil ja ein großer Teil nicht gelöst ist und wenn man dann noch den Wassergehalt des Liadrain zu hoch hat, dann kommt nichts Gescheites heraus.

Doch wenn das Liadrain S in einer trockenen Mischung steckt, kann man es kaum noch glattstreichen, so verkrallt ist es dann.

Bei einem weiteren Test muß darum darauf geachtet werden:

  • Nicht über 70 Liter bei 125-Liter Freifallmischer gehen
  • Wässerung des Liadrain durch Mischung von trockenem und nassen Liadrain begrenzen
  • W/Z-Wert unter 50
  • Zement-Dispersion überwachen

… so wurde aus dem Putz ein Leichtestrich, der nicht begangen wird.

IntonacatriceTigreAdvert31000px

Es wird ausdrücklich betont, dass InterBerges, Gerd F. Berges keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte von verlinkten Seiten oder anderer externer Inhalte hat. Und darum jegliche Haftung ausschließt.

Mikrobieller Fassadenbefall: Rezension eines YouTube-Vortrages (Redigierter Auszug aus einer Mail)

Die Energieberater waren wahrscheinlich fassungslos, weil man sie doch zu ‚Klimaschutz-‚ und EnEV-Hörigen züchten will. Und die Komplexität der Thematik hat wohl dazu geführt, daß weniger als 400 Leute dieses Video in 1 Jahr angeschaut haben.


 

Mit diesem Vortrag vor Energieberatern hat der Dozent, Dr. Thomas Warscheid von LBW-Bioconsult, den Autor überrascht, weil er (aus der Sicht des Autors) die Grenzen zwischen den Lagern überschritten hat:

  • Baulicher Wetterschutz (d.h. für den Autor auch: Coanda-Effekt bei Lüftung durch Fenster, d.h. die Luft kriecht die Wand hoch, bleibt kleben. Je nach Klima, Standort ist auch der Windchill zu beachten.)
  • Nicht hydrophobieren, sondern puffernd aufnehmen (d.h. oberhalb des Salzstreu-Sockels?)
  • Mineralisch arbeiten – solange es nicht Gips ist (oder solange Gips nicht in die Nähe von Wasser kommt).
  • Wenn WDVS, dann nicht mehr als 12 cm
  • Schwefeldioxid-‚Mangel‘ durch Umweltschutz = Keine Desinfizierung wie bei Wein
  • Staub aus Erde, aus Pflanzen, von Strasse ist Nährboden
  • Biozide, die bei weißer Farbe (Titanoxid) wirkten, wirkten in einem Fall bei gelber, ockerfarbenem Anstrich nicht, weil Ton die Biozide aufgesaugt hat
  • Stickstoff-Ãœberfluss durch Katalysatoren = Dünger
  • Wenn Plastik, dann richtig, aber das ist genauso kompliziert und aufwendig wie Kalkputz, weil Luftfeuchtigkeit ein umgekehrtes Problem und Termindruck auch. Preisdruck nicht vergessen, weil die Menge an Füllstoffen die Farben (Formulierung des Autors) zu einer Art von Staub in haufwerksporiger Bindung macht, d.h. man bietet organisches Material und Poren. Bei schlechter Untergrundvorbereitung wachsen schon nach 2 Jahren die ‚Sachen‘ durch die Farbe …
  • Wundermittel mit ‚Nano‘ sind bedenklich, weil Nanopartikel die ‚Blut-Hirn-Schranke‘ durchdringen können
  • Pilze und Algen können eine Art von Schutzschicht bilden, wie ein Tierfell, wo Wasser erst garnicht an die Haut kommt, d.h. wenn man reinigt, dann macht man oft nur Platz für invasive Arten
  • Bioentsalzung?
  • Biocalcite sollen Putz wie Knochen recalcinieren können, in der Art wie bei Schwämmen (oder Koralen?) – was man in Medizin erforscht und bei der Suche nach ‚Biocalcite‘ meist findet oder anscheinend auch (mit welcher Seriösität auch immer, weil das nur Google-Ergebnisse ohne Bewertung sind) im Bauwesen:
    http://www.calcitebioconcept.com/idx_Activite.htm
    Buffo in Italien
     
    http://www.calcitebioconcept.com/presentation.htm 
    http://de.slideshare.net/bijoykhalder/icsc13-bijoy-utep

Auch wenn dies jetzt anscheinend in den Bereich der Esoterik abgeht, so funktionieren die Ideen von Schauberger offensichtlich bei Flußrenaturisierung (bis zu 500% mehr Fische als in begradigten Flüssen), gewirbeltes Wasser soll Brot und Mörtel besser machen (Anderer Anbieter, der nicht auf Anrufe und Mails reagiert, weil der Autor wissen wollte, was man bei je nach Witterung und Jahreszeit anders gemischtem Wasser macht.) EM (Effektive Mikroorganismen, die Böden fruchtbarer machen sollen wie bei Terra Preta, sollen auch Putz und Beton besser machen.) Man könnte eine Art von Biocalcite-EM-Spezialmischung für Kalkputz und Lehmputz entwickeln, die auch bei Rissbildung mit Feuchteeintritt den Riss verschließt … in Zusammenhang mit Calcit-Depots?

Aber auch die Mischtechnik über die grobe Homogenisierung hinaus scheint wichtig zu sein, wenn man ‚German Suspension Concrete‚ glaubt, die Zement mit Additiven und Wasser mit 400 – 2000 U/min, d.h. mit hohen Scherkräften mischen und dann erst langsamer mit den Zuschlägen, was jetzt auch für Sumpfkalk spricht, selbst wenn er nicht Jahre gelagert ist, denn Sumpfkalk ist ja Bindemittel mit Wasser. (Leider habe ich das Patent noch nicht recherchiert.)

Doch die gravierenden Unterschiede liegen in der scheinbaren Bequemlichkeit der Dampfsperren-, WDVS- und Kunstharz-Welt, die Hochglanz und Modernität camoufliert, aber durch DIN und Zertifikate dazu einlädt, das Gehirn auszuschalten und ‚drüberzupfuschen‘.

IntonacatriceTigreAdvert31000px

Es wird ausdrücklich betont, dass InterBerges, Gerd F. Berges keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte von verlinkten Seiten oder anderer externer Inhalte hat. Und darum jegliche Haftung ausschließt.

Hanfkollerschäben-Zementmörtel – eine total harte Überraschung nach Wasser-/Zement-Verhältnis-Zitterpartie … und eine ‚tour de force‘, ein wilder Ritt in Bezug auf Materialien und Konzeptionen

Oder wie real wirksamer Wasser-/Zement-Wert sich deutlich von dem rein rechnerischen Wert weit unterscheiden kann.

Für die Bewertung des Wasser-/Zement-Wertes sind Erfahrungen wichtiger als das Rechnen, weil Feuchtegehalt, Saugfähigkeit und Fließmittel (zur besseren Verarbeitung) mit einfließen.

Doch bei der Aushärtung des Hanfkollerschäben-Zementmörtels, der nicht hart werden wollte, stellt sich die Frage, was passiert ist – ob er einfach wie Lehm getrocknet ist oder die Hydratation untypisch langsam sich vollzogen hat?

Die generelle Frage ist jedoch der Umgang mit der Frage, wie man bei extrem saugfähigen Mörtelzuschlägen möglichst nah an den optimalen Wasser-/Zement-Wert (bei NHL-Kalk oder Prompt natürlich Wasser-/Bindemittelwert) herankommt, um möglichst hohe Druckfestigkeiten zu bekommen, was bei NHL 2 natürlich viel kritischer ist, wobei man auch über Carbonatisierung nachdenken muß.

Hanfkollerschäben werden produziert, indem sie von Walzen durch eine Art von Nudelsieb gedrückt werden und dadurch komprimiert werden. Beim Wässern dehnen sie sich wieder aus auf (dem Vernehmen nach) das Vierfache, d.h. nicht unbedingt, daß jetzt dazu das Wasser das ganze Volumen darstellt, weil bei einem Naturbaustoff die Zellen elastisch sind und vielleicht die Zellwände einfach sich wieder aufstellen.

Generell wird von (kleinteiligem) Hanf in 1 Minute das Vierfache des Eigengewichtes an Wasser aufgenommen, d.h. er hat dann getränkt wohl eine Dichte von ca. 1 wie Wasser. (Dies macht seine Eignung zur Dichtung von Wasserleitungsanschlüssen aus, weil durch Quellung durch Wasser kein Wasser mehr durchkommen kann. Bei Mörtelpumpen darf man sich anscheinend keine Pausen erlauben und den Mörtelfluß stoppen, weil die Kollerschäben weiter expandieren … ein Problem, was mit der Intonacatrice Tigre natürlich nicht hat.)

Ãœber die Zeit im Mörtel trocknet der Hanf wieder aus ohne aber wieder zu schrumpfen, weil die Matrix ausgehärtet ist und dieses Wasserdepot kann man als ‚Innere Wasserlagerung‘ bezeichnen, weil der Mörtel nicht vertrocknet, sondern die Härtung vielleicht 180 Tage dauern kann … wobei natürlich auch 28 Tage schon zählen.

Doch bei Sonderanwendungen wie gebundenem Hanf mit einer Blasmaschine oder Spritzmaschine hat man ein anderes Problem, weil die Benetzung kaum soviel Feuchtigkeit in den Hanf bringen kann, daß er nicht dem Zement oder NHL oder auch CL die Feuchtigkeit entzieht, die er braucht, um auszuhärten.
Eine denkbare Lösung wäre die Kombination mit Bentonit oder bzw. und Zellulose (Kleister), die das Wasser mitbringen und schrumpfen, während der Hanf saugt und sich ausdehnt. Aber dies ist eine Hypothese.

Einfacher wird es natürlich sein, wenn man händisch arbeitet oder mit der Intonacatrice Tigre, wo man dem Hanf Zeit zum Quellen geben kann. (Die abenteuerlichen Konzeptionen mit Weißfeinkalk seien einmal nicht betrachtet.)

Doch von dem Sonderfall Hanf(kollerschäben) einmal abgesehen, gibt es natürlich auch formfeste hochsaugfähige Zuschläge wie Perlit, Bims und Lava, die unterschiedlich dämmende und druckfeste Mörtel ermöglichen, aber in Bezug auf das Wasser-/Zement-Verhältnis ähnlich heikel sind, wozu noch kommen kann, daß sie im Betonwerk unter freiem Himmel gelagert werden, lagerfeucht in Abhängigkeit von der Witterung sind. Jahreszeit, momentanes Wetter, Witterungsexposition der Lagerstätte wirken mit.

Auch wenn man gerne an die Sicherheit der Exaktheit, an Messungen glaubt, so müssen es die Fachleute ‚im Urin haben‘, genauso wie bei den Geschichten von Schaumbetonfachleuten, die das spezifische Gewicht einfach wissen …

Um jedoch diese Leistung zu verstehen, kommt jetzt auch noch die Osmose, d.h. die Neigung von konzentrierten Lösungen Wasser aus schwachen Lösungen zu ziehen, ins Spiel.
Bei Kunststoffmotorbooten aus GFK gibt es ein Schadbild, wo sich Wasserblasen im Material bilden und damit die Festigkeit des Verbundmaterials zerstört wird … und dies ist der Erinnerung nach im Süsswasser häufiger, weil der Konzentrationsunterschied größer ist.

Bei hochsaugfähigen Zuschlägen (s.o.) wird es hypothetisch also eine ‚Balance‘ zwischen Kapillarität und Lösungskonzentration geben:

  • Trockener Zuschlag saugt einfach das Wasser ab und senkt den Wasser-/Zement-Wert, wenn nicht der Bindemittelleim als Ganzes aufgenommen wird
  • Triefnasser Zuschlag gibt einfach Wasser ab
  • Schwachkonzentrierter feuchter Zuschlag gibt Wasser ab, wenn nicht die kapillare Saugfähigkeit stärker ist
  • Höherkonzentrierter feuchter Zuschlag gibt ‚unwilliger‘ Wasser ab bei gleicher Feuchtigkeit wie schwachkonzentrierter Zuschlage und sollte bei gleicher kapillarer Saugfähigkeit mehr Wasser aufnehmen, aber weniger Bindemittel …

Bei Plattenproduktion wird anscheinend zur Vereinfachung und Standardisierung der Zuschlag schon vorab mineralisiert und damit seine Isolation erreicht … und generell ist davon auszugehen, daß gerade bei pflanzlichen Zuschlägen, die nicht so widerstandsfähig wie Hanf sind, eine mineralische Imprägnierung besonders interessant ist.
Bei der Mörtel- oder Betonherstellung mit solchen Leichtzuschlägen, die Leichtzuschläge erst im Bindemittelleim zu baden und dann zu trocknen, damit sie nicht heikel sind, ist natürlich zu aufwändig und so muß man einen Weg finden, um die Materialeigenschaften optimal zu nutzen.

Die Balance beim Saugen wird einfacher, wenn man folgende Bedingungen (entweder oder bzw. und) erfüllt:

  • Saugneigung und Triefneigung der hochsaugfähigen Zuschläge sind nicht ausgeprägt
  • Konzentrationsunterschiede zwischen Zuschlag und Bindemittelleim sind gering
  • Bei der Literung stellt man die Saugfähigkeit in Rechnung, wenn man nicht Haufwerksporigkeit anstrebt, was natürlich auch heikel sein kann
  • Man gewährleistet eine ‚innere Wasserlagerung‘ für die Härtung über 90 oder 180 Tage … oder Jahre und die Frage ist, wie das kapillare Geschehen zum Beispiel in einer Burgmauer ist, die innen nach Jahrhunderten noch feucht ist

Natürlich sind das zuviele Fragen, doch bisher sind die Antworten eher zuwenig …

In der modernen Bauwelt ist es so einfach, weil dann nimmt man einfach einen kaum saugfähigen Zuschlag wie Glasschaum oder EPS oder direkt ein WDVS oder schon mineralisierte Schalungssteine mit EPS-Einlage oder direkt nicht saugfähige EPS-Schalungssteine und damit man einen schönen Wasser-/Zement-Wert bekommt ohne sich damit ‚Erdfeuchte‘ einzukaufen nimmt man Schmiermittel, d.h. Fließmittel oder Verflüssiger.

Dies ist das Gleiche wie bei der Wurstherstellung, wo man durch Zusätze Realität verschönert, damit man nicht mit ihr konfrontiert wird. Und wenn die Wurst immer noch nicht rot genug leuchtet, dann hilft auch die Leuchtenindustrie …

Mit EPS-Flocken für wohl (der Erinnerung nach) 20,-/cbm (ab ‚Werk‘ … es waren wohl 300 km auf der A6), Zement, Gewebe, Fasern (2%) und ‚Vergütungen‘ ähnlich zu Tiefengrund plus Porenbildner, um hart-zähe Klebrigkeit mit Feuchtetransport zu kombinieren kann Castell Berges so simpel Dämmmörtel oder Dämmbeton herstellen (zu einem Bruchteil der marktüblichen Kosten), aber im Bereich der naturnahen Materialien wird es kompliziert, weil die Produkte ‚die für Naturprodukte typischen Schwankungen‘ aufweisen.

Die Schwankungsbreite noch einzuschränken ist eine ideologische oder kostenrechnerische ‚Spitz-auf-Knopf-Mentalität‘, weil fehlertolerante und träge Systeme leicht und ohne negative Auswirkungen überdimensioniert werden können, zumal dann die Kosten nicht selten unter denen der scheinbar optimierten Systeme liegen (wobei hier nicht die Strukturen, die Konzeptionen, sondern die materialspezifischen Anforderungen gemeint sind, weil man z.B. mit einer 10 cm dicken Sandwichplatte aus billigen Materialien leicht stabiler werden kann als mit 10 mm Supermaterial … einfach wegen der Scheibenwirkung, der bionischen Gitter, der Nervistrukturen etc.).

Nicht aus sachlichem Interesse, sondern ‚akademischem‘ und aus Gründen der ’nichttarifären Handelshemmnisse‘ werden WLG vergötzt oder Druckfestigkeiten, die Jahrhunderte niemand gebraucht hat und ohne die man gotische Kathedralen (mit Fehlschlägen) bauen konnte …

Ohne genau zu wissen, wissen zu können, wie es exakt ist, kann man durch die Anwendung von prinzipiell guten Materialien in der Form eines ‚random based walk‘ zu ganzheitlich besseren Systemen, Konzeptionen kommen als durch die Fehlleitung durch Ideologien, Interessengruppen und Zertifizitis.

Mit Materialien wie Hanf, Bims, Blähton, Kalk (CL und NHL und Prompt) … aber selbst mit Baumarktzement, mit guter Mischtechnik wie von Lino Sella, mit der Intonacatrice Tigre (z.B. mit Kompressor von Gieb aus der Pfalz, die Konfektionäre sind oder mit einem Kompressor aus Güglingen … wo auch der Kalk-Laden ist) kann man so ‚günstig‘ nachhaltige Gebäude schaffen, die man auch wieder als Bodenverbesserung nutzen kann.

Und in Bezug auf die grundsätzliche Konzeption gibt es seit wohl 30 Jahren http://www.earthship.org oder die Kasseler Konzeptionen, denen wohl heute am ehesten http://www.bio-solar-haus.de nahekommt, auch wenn Castell Berges mit dem MassivSolarHaus eine viel lustvollere Konzeption hat mit Firmenkeller, Selbstversorgerküche (da fehlen nur die Hühner und Schweine …) und Vorratskammer, Ãœberlaufpool … Banja … etc.

IntonacatriceTigreAdvert31000px

Es wird ausdrücklich betont, dass InterBerges, Gerd F. Berges keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte von verlinkten Seiten oder anderer externer Inhalte hat. Und darum jegliche Haftung ausschließt.

TigerSpritzPutz: Eine Putzfamilie optimiert für die Intonacatrice Tigre, den PutzSpritzTiger

Weil die Intonacatrice Tigre kann, was sonst nur Systeme für Zehntausende von Euro können, d.h. große Zuschläge bis 8 mm, zarte Zuschläge wie Perlit, kantige Zuschläge an die Wand oder an ein Netz zu bringen, hat sie eine eigene Putzfamilie verdient.

Da man aber das Rad nicht neu erfinden muß, gehören natürlich alle andere Putzsorten zum Programm, d.h. von Discountputz aus dem Baumarkt über Kalkspatzenputz unter Verwendung von Stückkalk nach Rezept des Kalk-Ladens in Frauenzimmern und den erprobten Kalkputzen von Hessler Kalkwerk in Wiesloch.

Doch die Intonacatrice Tigre gibt ähnlich wie auf dem Bild von Eugène Delacroix mit der barbusigen Fahnenträgerin von der französischen Revolution ganz neue Freiheiten und eigentlich sollte schon ein Bild mit der Intonacatrice Tigre statt der Flagge gemacht werden – es wurde nur keine passende Frau gefunden …

Mit der Intonacatrice Tigre wird im Land der ‚Sackaufreißer‘, der ‚Zertifizitis‘, in Deutschland eine Revolution der Freiheit des Verputzens möglich.

Und um dies zu zeigen, braucht es die TigerSpritzPutze:

  • 6 – 8 mm Dämmputz, der gleichzeitig Grundputz sein kann: Hanfschäben, Perlit, Bims, Lava, Blähton mit Ziegelmehl
  • 4 mm Grundputz (+ Hanffaser in mehreren Feinheiten)
  • FeinCoccioPesto mit der Farbe von Ziegelmehl und der Wasserfestigkeit von Trass, vielleicht sogar mit einer Frattazzatrice von Lino Sella gefilzt, vielleicht geölt … geseift … wie Tadelakt
  • Feinputz vom Markt, d.h. vom volldeklarierten Markt, d.h. Hessler Kalkwerk und Kalkladen für normale Menschen … weil im Sinne der Beweisumkehr man von den sonstigen (d.h. auch den Firmen, die eigentlich Hessler Mörtel verkaufen) annehmen sollte, daß sie ganz im Rahmen des Gesetzes ‚pfuschen‘ (der Autor muß noch einmal recherchieren, aber Worte wie ‚Fiesematenten‘ zeigen, wie unsicher Etymologie ist), d.h. Qualität gegen Convenience tauschen.

Castell Berges ist zu rustikal und praktisch, aber natürlich die Plattform für Versuche, d.h. es können Dinge auch ‚in die Hose gehen‘, weil Dinge versucht werden, die abenteuerlich sind, doch es gibt den Raum der Haftung, der Mängelrügenprofis und den Bereich der Freiheit, wo man lernt, was möglich ist … auch wenn das Risiko meist überschaubar ist, wie beim Versuch mit Hanfkollerschäben mit Zement, Sand, Hanffasern bis 1 mm und bis 20 mm im Garten, was nicht aushärten wollte, aber jetzt ‚bombenfest‘ ist, was kaum zu erklären ist. (Denn eigentlich war zu erwarten, daß es zerbröselt …)

Das Verputzen kann auch ‚bacchantisch‘ sein, d.h. großzügig und doch funktionieren.

Wenn man den richtigen Untergrund richtig vorbereitet hat und richtig gewässert hat, damit er den Putz nicht wie ein Vampir aussaugt, dann gibt es jenseits von Gebäudebewegungen kaum Risse … solange man den Putz nicht zu fett macht, weil die meisten Ideen von Festigkeit übertrieben sind und Elastizität wichtiger ist (was natürlich ein Grund für Kunstharze ist, die hartzäh sind …).

Wenn man also verputzt und es entstehen Schwindungsrisse, dann ist dies normal und eigentlich kein Problem (hier geht es nicht um Problemsituationen wie nasse Fundamente etc. …), weil man über den ausgehärteten Putz einfach elastischer, d.h. risstolerant putzt. Das Problem entsteht nur aus dem engen Zeitplan der heutigen Bauwirtschaft, die Convenience braucht.

Ein Haus, was ‚bacchantisch‘, ‚italienisch‘ verputzt ist ohne ein Zertifikat kann bewohnt Jahrhunderte überleben … ohne Denkmalschützer, DIBt …  nur mit Zärtlichkeit, mit Kümmern (was sich englisch viel besser anhört, weil ‚care‘, d.h. Fürsorge nahe an ‚caresses‘, d.h. Zärtlichkeiten ist … auch wenn ‚britisch‘ nicht unbedingt für ‚Sensibilität‘ steht).

Deutschland ist das Land des DIY, des Selbermachens nicht erst seit der exzessiven Steuer-Staatlichkeit und wenn man von Frankreich in Fast-Noch-DDR gekommen ist, dann weiß man, was Selbermachen ist, weil dort in einer ‚billigen‘ Ferienwohnung eines Privatmannes es soviel besser war als ein recht teures Hotel …

Darum ist die Intonacatrice Tigre, der PutzSpritzTiger mit den TigerSpritzputzen ‚gut deutsch‘, auch wenn sie aus Turin kommt und so schön ist, daß man sie küssen will – den Exkurs auf der Savoyen-Sardinien-Imperialismus, der zu Italien geführt hat wie in Deutschland Bismarck als Reaktion auf die französische Revolution (und Napoleon) Deutschland geschaffen hat …

IntonacatriceTigreAdvert31000px

Es wird ausdrücklich betont, dass InterBerges, Gerd F. Berges keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte von verlinkten Seiten oder anderer externer Inhalte hat. Und darum jegliche Haftung ausschließt.

Stauss-Ziegelrabitz ist der ideale Partner für die Intonacatrice Tigre (oder umgekehrt) … auch wenn andere anorganisch-organische und organische Gewebe auch (preislich) interessant sind

Im Video von 1950 über die Verwendung von Stauss-Ziegelrabitz fehlt nur die Intonacatrice Tigre, der PutzSpritzTiger, auch wenn er erst 1953 vorgestellt wurde … in Deutschland.

Stauss-Ziegelrabitz
ist sehr interessant, weil es eine traditionelle Bauweise ist, die man voll mineralisch realisieren kann und die auf 65 oder mehr Jahre (da gab es genannte 100 Jahre) Erfahrung verweisen kann.

Natürlich kann man auch mit Glasfasergewebe, Kokosgewebe etc., mit Hanf die Prinzipien für 1/30tel der Kosten (Ohne Werkzeug und Dübel und Arbeitszeit) umsetzen, aber man muß wissen, was man macht.

Wenn man einfach in den Garten geht und entweder ein Baumarkt-Gartenhaus hat oder nur Fundamente, dann kann man mit einfachen Mitteln daraus ein Mauerwerks-Gartenhaus(-Faksimile) machen … auch als Sauna.

Denn man braucht nur ein Gerüst, um darauf Gewebe oder Ziegelrabitz zu spannen und dies dann mit Mörtel zu Wandscheiben zu machen. Mit der Intonacatrice Tigre oder Maschinen, die ein Vielfaches oder Hundertfaches so teuer sind.

Castell Berges ist natürlich zu ’sophisticated‘ und will dies auch noch mit speziellen Formen und Mörtelkompositionen verbinden, um in den Garten so eine Art von Sidney-Oper oder Earthship mit möglichst wirklichem Römer-Beton zu bringen.

Bei den ganzen Beton-PR-Aktionen werden das Pantheon und die Trajansmärkte hemmungslos mißbraucht in der Art wie Könige ihren Stammbaum bis König David oder Zeus oder … zurückführen. Denn der heute als römischer Beton genannte künstliche Stein (aufgrund des Kalkkreislaufs plus puzzolanischer Reaktion) ist nicht vergleichbar mit dem Zementklinker-Beton von heute und die Konzeption der Bauwerke, die im Wesentlichen auch ohne Mörtel stehen könnten, weil sie ‚druckfolgend‘ sind unterscheidet sich grundsätzlich von heutigen Bauwerken mit Armierung oder Spannung.

Die neuesten PR-Aktionen beziehen sich auf Textilbeton, der ja nicht rosten soll, aber zum Ersten ‚rostet‘ (= degrediert) er gerade in der ersten Zeit, weil der Alkaliangriff die Zugfestigkeit der Glasfaser-Armierung schon im ersten Monat drastisch reduziert trotz der Kunststoffbeschichtung (da helfen natürlich Kunststoff, Carbon, Hanf) … und zum Zweiten werden dann aus Elementen Spannbetonbrücken hergestellt, die nur dann dauerhaft sein werden, wenn man Edelstahl für die Spannseile nimmt oder das Wasser weghält …

Stauss Ziegelrabitz ist für den Innenraum dank Drahtstruktur so biegsam-dauerhafter Putzträger besser als Streckmetall, weil die Drähte mit Tonziegelmasse ummantelt sind etc. und mittlerweile gibt es ja die Edelstahl-Variante für den Feuchtbereich (nicht sexuell, sondern in Bezug auf Wetterexposition), doch für 20 oder 50 oder … qm ist immer noch die Intonacatrice Tigre die wirtschaftlichste Wahl für den Putzauftrag – doch Castell Berges wird mit anderen Geweben, Geweben aus Glasfaser, Naturfaser … und Fasern Alternativen dazu entwickeln.

Im witterungsgeschützten Bereich wird natürlich viel mehr möglich sein:
Multipor(eine Knauf-Marke mit Copyright zu der es noch Alternativen der gleichen Art gibt)-Alternative
Estrichfaser aus Hanf, wo kein Wasser hinkommen darf wegen des Unterbaus
Innenputz pflanzlich armiert und nicht nur organisch(petrochemisch)

Zwischen der Lust und Realität auf der einen Seite und dem Dogma steht nur die Erfahrung und Castell Berges sieht es als Mission an, Eigenheiten zu leben, die man besser leben kann, wenn man frei ist in den Methoden, Produkten und Ideen.

IntonacatriceTigreAdvert31000px

Es wird ausdrücklich betont, dass InterBerges, Gerd F. Berges keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte von verlinkten Seiten oder anderer externer Inhalte hat. Und darum jegliche Haftung ausschließt.

Intonacatrice Tigre, der PutzSpritzTiger by Castell Berges bald im Einsatz bei Schloss-Restaurierung in OWL (Ostwestfalen-Lippe)

Weil es bei Castell Berges um Funktion, Leistung, Realität, Nutzen geht, muß natürlich nicht ‚Schönwetter‘ gemacht werden, sondern Resultate berichtet werden. Pressearbeit statt PR.

In den letzten Monaten wurden die Qualitäten der Intonacatrice Tigre, des PutzSpritzTigers eruiert und die Resultate sind perfekt, wenn man nicht ‚Convenience Vergütungsputz‘ verarbeiten will, sondern Putz mit ‚echten‘ Zuschlägen wie Perlit oder Hanf … und ohne Gleitmittel … wobei das Schaummittel von http://www.Edama.de auf Proteinbasis auch ‚echt‘ ist und dazu noch die Fließfähigkeit steigert.

Denn für ca. 200,- EURO kann man (bei vorhandenem Kompressor) ein Gerät bekommen, was ein wenig so gut spritzt wie eine Trockenspritzmaschine … die allerdings erst dann sinnvoll ist, wenn man nicht nur ein paar hundert Quadratmeter bearbeitet … was natürlich gemein ist angesichts der Lohnkosten in Deutschland.

Jeder Selbermacher und fast jeder Denkmalschützer mit kleinem Team und kleinen Gewerken oder Wandflächen aufgrund der Langsamkeit von Kalkputz, der mehr eigenständig sein will als eine Putzkolonne mit ‚PutzRotzPumpe‘ wird glücklich werden mit der Intonacatrice Tigre, auch und gerade, wenn man nicht treu sein muß, sondern nur verliebt.

Doch jetzt wird eine neue Intonacatrice mit 4 Düsen in den Einsatz an einem Schloss in OWL geschickt, um sich zu beweisen.

Und die Ergebnisse werden berichtet werden!

IntonacatriceTigreAdvert31000px

Es wird ausdrücklich betont, dass InterBerges, Gerd F. Berges keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte von verlinkten Seiten oder anderer externer Inhalte hat. Und darum jegliche Haftung ausschließt.